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Zweiter Band Der ächte Nante

Full text: Zweiter Band

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laatscht, biste endlich da? Ick warte schon feit 'ne halbe Stunde
mit det Mittagbrod, schon �ber 'ne halbe Stunde wart' ick!
Nante.
(Legt seinen Hut ab und setzt sich an den Tisch.)
Da hafte Recht dran jedhan, Mutter Schwabben. Nanu
sind alle deine Sehns�chte befriedigt, nu bin ick hier, nu werde
mal hiev sichtbar mit's Essen , denn mir hungert wie'n Scheun-
drescher. Fritze , setze Dir! lZu seiner Frau, die mit dem Essen kommt.)
Wat hafte denn heute, Muttel Schwabbln? Quetsch � (er steht
erschrocken auf) Quetscheltoffeln ? Schon wieder Quetschertoffeln?
HerrjeeS ,ne, det wirdmir denn doch zu ville! Een Dag wie
alle Dage ,da wird man ja zu lauter Quetschertoffeln , det h�lt
ja keen Pferd aus !
Frau Schwabbe.
Na,halte man Deinen Mund , rei�e man nich jleich Dein
.ro�eS Maul wieder so uf! Ick habe Dir heute en paar Vrat-
w�rschte dazu jemacht. Mitso'n Essen kann en Ieheimerath zu-
frieden sind !
Nante.
(Nimmt sich eine Bratwurst.)
Det kann er. Wenn er jrade will, denn kann er zufrieden
sind. Na Fritze, Iierschlunk! nimm Dir doch nich jleich wie-
der so'n janzen Teller voll,nachher bleibt et wieder stehen !
Fritze.
Krieg ick denn nich ooch en biskeu Vratwurscht?
Nan te.
Wat willste haben? Bratwurscht? Warte, ick wer' Dir be-
bratwurschten! Keile kannste kriejen, aber keene Bratwurscht!
        
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