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Zweiter Band Briefe

Full text: Zweiter Band

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diese paar Zeilen, die ick an Dir richte perpoft. Na wie jeht et
Dir denn, alter Schwede ? Siehste wM, so kommt et, ick hier,
Du da, ja ja, des Schicksal is so, immer rum, haste nich jesehn,
schubb, is man fort !Wenn ick noch immer dran denke, wie wir
inVogelgesang und inHerrenkrug den dollen ausjetrieben haben,
denn werd mir tanz schwabblich um't Herze. Denkste woll noch
dran, wie wir Veede denDischler Vackbesen durchjewakkelt haben,
hurrjeh, die Keile!
Mir jeht et hier pansabel, Dir ooch?
Ich bin alleweile beim Schuhmacherfaberkanten Hellmerding
in liomi�ion un arbeete f�r St�ckarbeet ; meine Mutter is dodt,
und denn Hab' ick Dir ooch jetzt eine Liebste mir anjeschafft.
Fritze, d ie sollste sehen ! Schwerrehagel, des is 'n Machen, die
hat sich jewaschen! Du jloobst woll, et is ein Dienftm�cheu, ja
Kuchen, wir sind vornehmer. Proftemahlzeit , bei't Korbs de
Ballette is se enkaschirt. Die is so jut zu mir, na ob !Denke
Dir mal, mir zu Liebe hat se noch mit eenen Logenschlie�er soone
kleene Pussage anjrknippert , un der schusselt mir det Abends so
intPartherr rin. De Opern kennten mir recht gut jefallen, wenn
se man nich immer so singen wollten, aber da sperren se dcn
Mund uf un gr�len Zeugs zusammen, wat kcen Mensch versteht,
und det Ballette is ei jentlich ooch nischt, aber det derf ick ihr nich
sagen, denn da w�rde sie mir schecne! Ne, uf die Wei�e versteht
se kernen Spa�, aber sonst jeht et mit ihr. Aber det Schauspiel,
det la�' ick mir gefallen, da is Sinn un Beistand drinn, da spre-
chen se manchmal janz vern�nftig.
Wenn ick Dir Neues schreiben sott, denn wee� ick eejentlich
        
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