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Zweiter Band Eine ganz kleine Novelle

Full text: Zweiter Band

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eine bessere Hausfrau kriejen Sie in Ihren janzen Leben nich.
Wie viel haben Sie denn ?
Puse. Icki Ich habe so jegen sechshundert Dhaler Zinsen.
Mad. Pinker t. So? Nanu sehn Se mal, mein lieber
Puse, des w�rde sich ja sehr jut mit uns Beede machen, wenn ick
Ihnen �berhaupt anstehe. Sie haben des Ihrige , un ich, na-
t�rlich eS is wenig , aber es macht sich doch. Bitte, setzen Sie
sich doch! Ne, nich da! kommen Se man hier uf den Stuhl
neben mir! So! Sehen Se woll; wenn wir erst verheirathet
sind, un de K�che un Allens iS in Ordnung , da k�nnen wir
ofte so unser siilles Il�ck jenie�en.
Puse. Ja Woll! Also
�
ler wei� vor Verlegenheit nicht, was er
sagen soll) Sie meinen
�
Ja , eijentlich � nat�rlicherweise �
man kann sich ja jejenseitig �berlegen, man mu� sich doch eijent-
lich erst kennen lernen. Sie fangen sich auch mit einem P. an.
Was war denn Ihr werther Mann ?
Mad. Pinkert. Ich habe es Ihnen ja schon jesagt: Brief-
dr�jer !
Puse. Ach ja, jarichtig, Brieftr�ger, richtig! Er war
wollbei de Post anjestellt?
Mad. Pinkert. Na, wo denn sonst? Sie sind woll
manchmal en bischen zerstreut, discret, Pusechen? (Sie streichelt
ihm die Wange) Na schadt nischt, des wird sich sp�ter Alles finden.
Was is denn Ihr Lieblingsgerichte, Pusechen?
Puse. Quetschkatoffeln un Karmnade, un Sauerkohl un
Bratwurscht.
Mad. Pinkert. Des is aber merkw�rdig, liebes Puselchen,
        
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