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Zweiter Band Die Hökerin

Full text: Zweiter Band

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H�kerin. Sehn Se mal da oben ruf, Sch�nste !Sehn Se
mal da oben uftDach ruf!
Die Dame. Na, waS soll denn das? �
H�kerin. Sehn Se mal ruf, sag' ick Ihnen. SehnSemal
da oben! Sehn Se woll da det kleene Iew�chs? Det ist en Ap-
pelsinenboom, Sch�nste !Nu warten Se man noch so lange, un
lassen Se den Boom wachsen, Sch�nste, un wenn er jro� iS, un
de Appelsinen sind reif, denn soll'n Se drei St�ck vor vier Sil-
berjroschen haben !
Die Dame (geht betroffen fort).
H�kerin. Da jeht se hin mit ihrenPipihut un so vielVlu-
men an'n Kopp, als ob fie'n Mistbeet w�re! Iott verzeih mer
de S�nde, wat h�lt die vornehme Dame vor'n jro�en Zobelpclz
um. Sieht se nich jrade aus wie'ne Motte, die drinn'rum kriecht?
Ach, un wat hat se vor kleene F��e !Mir wundert, det Die der
de
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und wehm�thige Majistrat noch nich als Chausseetreter an-
jeftellthat! Der arme Schuster dhut mir leed, der die ihrePan-
toffelb machen mu� z ick jloobe, der arme Mann muh sich en Ie-
r�fte bauen, damit er oben nach de Einfassung rufreechen kann.
Na junger Herr, keene N�sse heute? Kommen Se her, bester
Herre, N�sse wie Mandeln! Wie viel woll'n Se'n?
Der junge Mann. Sind auch keine taube drunter?
H�kerin. Ja h�rn Se mal, junger Herr, ick war mit
Vergn�gen in jede ringekrochen un h�tte mal nachjesehen , aber
ick derf de Schaalen nich ufmachen. Wie viel woll'n Se'n?
Der junge Mann. Geben Sie mir 'ne Viertelmehe.
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