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Zweiter Band Die Sandbuben

Full text: Zweiter Band

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's kommt mitunter Wohl der Fall/
Ihr verliebten Zecher,
K��' ein M�dchen auch einmal,
Und leer' einen Becher;
Doch das Liebste in der Welt
Bleibt mir doch mein Pfeifchen,
Und f�r vieles Gut und Geld
La� ich nicht dies Pfeifchen.
Sie kommen an den Vegr�bni�platz f�r die Gemeinde der
Jerusalems und Neuen Kirche vor�ber , und werfen einen Blick
auf die gr�nen blumigen Grabet, von deren Inhalt die Kreuze
und Steine melden ,was er fr�her war, als er noch Geist hatte.
Dem achtzehnj�hrigen J�ngling und Sandh�ndler, dessen Firma
blos ,,Fritze" ist, wird, theilS durch den Anblick des Friedhofs,
wie durch den langsamen Tritt seines Pferdes und die Tabacks-
wolken dazu angeregt, etwas philosophisch zu Muth; er wendet
sein Haupt zur H�lfte dem Nachbar und stillschweigenden Com-
pagnon ,,Peter" zu und �u�ert sich dahin, da� ihm neulich et-
was eingefallen sei. Nachdem der schelmische Peter �ber dieses
Ereigni� seine Bewunderung ausgelassen , l�chelt der Chef der
Sandhandlung und theilt seinen Einfall mit. Man wird leicht
bemerken, da� er in seiner Construction unsere Alterthumsfor-
schern nachahmt, wenn sich dieselben so weit erniedrigen, die
Welt durch Mittheilung einer Muthmaa�ung in deutscher
Sprache zu begl�cken.
,,Mir is neulich ingefallen," beginnt er: ,,noch von'n
Predijer her , wie ick noch in'n Examen jing, wo immer vorkam
von de� der Mensch aus Stoob jeschaffen is un wieder zu
        
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