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Zweiter Band Der Stralower Fischzug

Full text: Zweiter Band

8Zum Thore hin, wo vollgepfropft,
Sich'S durch die Menge engt und stopft
Wer begreift nicht diese Luft?
Den Kalender nehmt zur Hand,
Und der vierundzwanzigfte August
Ist, ist's euch noch unbekannt,
Langst als Fischzug'S-Tag erbeten,
Heute an das Licht getreten!
Und der Schufter wirft das Leder;
Legt den Pfriem zur Seite hin:
Iuch! es ziehet schon ein Jeder
Nach dem gr�nen Stralow hin!
Da� er auch solch Gl�ck genie�e,
Macht er schnell sich auf die F��e;
Doch, indem er schon will gehen,
Sieht er die K�mmelfiasche stehen!
Halb nur war' ihm das Vergn�gen,
Blieb' sie unbenutzt hier liegen!
Drum da hinten in die Tasche,
Steckt er seine liebe Flasche;
Doch bald erblickt er seine Br�der,
Und froh ergreift er sie schon wieder,
Nicht lange jubelnd hoch gehalten,
L��t er sie Alle damit schalten,
Und rings herum in Schusters H�nden
Sieht man die Flasche dreh'n und wenden!
Eben hat es Drei geschlagen,
Vrrr! da h�lt auch schon ein Wagen
Vor des T�pfermeisters Th�r.
Und das Kinderheer, nach Sitte,
Nimmt die Hintersitze ein;
In die stuckerfreie Mitte
Setzt das Ehpaar sich hinein;
Endlich, auf den vorder� Sitz,
Kommt das Madchen und
�
der Spitz!
        
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