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Zweiter Band Herrn Rentier Buffey's schönster Tag

Full text: Zweiter Band

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ich bin heute so seelensvergn�gt , wie ich eS in meinem janzen
Leben nich jewesen bin. Ich bin keinesweges in meinen Le-
ben so verjn�gt jewesen 5 wie heute. Aber Sie sollen tanzen,
des versteht sich, des is keine Frage !Es is Aliens schon dazu
einjericht; des Nebenzimmer is schon jestern Abend ausjer�umt,
un Vetter Bramsche spielt dazu auf's Fortepjano. (ruft) Friedrich !
Vauconducteur Teschen. (Zu Henrietten) Darf ich um
die Polonaise bitten, mein sch�nes Fr�ulein?
Henriette. MitVergn�gen !
Marie, (ihr ins Ohr) Du, Du! Die Prophezeihung von
heute Morgen f�ngt an sich zu erj�llen!
Vuffey. (St�rker rufend) Friedrich!
Friedrich. Herr Buffey?
Vuffett. Drage mal noch mehr Lichter da in das Zimmer
rin,wir wollen jetzt danzen.
Friedrich. Sch�n, Herr Vuffey !
Buffey. Wer danzen Witt, kann von de Tafel aufstehen,
un wer noch sitzen bleiben will,der kann sitzen bleiben.
Marie. (Mit einem Seitenblick) Henriette willnicht sitzen blei-
ben.
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Die tanzt eben so gern wie ich.
Mehrere Herren. Aber der Brautkranz mu� bei der Po-
lonaise abgetanzt werden !Herr Bramsche hat schon erkl�rt,
nicht mehr als ein paar T�nze spielen zu wollen, und
�
Vor-
sicht ist die Mutter der Weisheit.
Rentier Kugel. Ja, die Myrthe mu� jetzt aus den
sch�nen Locken fallen!Es is nu vorbei mit de Myrthe! Sie
h�lt sich wohl imTopfe, verwelkt aber schnell auf dem Kopfe.
�
        
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