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Full text: Guckkästner Grebecke / Glaßbrenner, Adolf

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fertich werden, weilet sonst zu langweilich is. Diese da,
welche janz vorne steht, un dem Kopp �ber det Orkestr
h�lt, det man jloobt, sie f�llt allewelle r'unter , un
mit de Anne Tellergraf spielt, det is die erste S�njerin,
Primatonne nennt man det. Sie bezieht alle Monat
2000 Dahler Iehalt, un is sehr einnehmend. �berjens
bekommt sie auch Spielhonorar, damit sie so jef�llich is
un vor die 24,000 Dahler alle Jahr zuweilen etwas
sinjt, wenn sie nich heisrich is,daher ooch ihre Stimme
sehr vill Silberklang besitzt.
Erster Junge.
H�r'n Se man , de is ja schon sehr alt!
Guckkastner.
Deinetwejen wird sie nich immer jung bleiben, du
ochsiche Wi�bejirde ! � Det Alter mu� man ehren;
wenn se jung sein wollte, brochte se nich alt zu werden.
�berjens jibt et jejenw�rtich sehr ville S�njerinnen,
welche alt sinjen. � Rechts �ber liecht der Tenor vor
ihr uf die Knie. Er is mit Kreide sehr bla� anjestrichen
un �berjens janz schwarz Meidet, det macht sich sehr
anjreifend vor die Damen. Inder eenen Hand h�lt er'n
Stichnet , womit er sich eben umbrinjen will, mit der
andern wirft er der Ieliebten ihre Untreue vor.
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