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Full text : Hamburg im Berliner Guckkasten / Glaßbrenner, Adolf (Public Domain)

40 gewesen is, mit dem ick im Droome mir jekeilt habe wie Abraham mit göttlicher Erscheinung? Madam Vuffey. (Ganz hitzig.) Na? Na? Herr Vuffey. En jrober Hamburjer Karren- schieber is des gewesen, mit dem ick mir jekeilt habe, un da habe ick jerufen: Iule — Iule — helfe mir! Versetze ihn noch cenen — noch eenen! Madam Buffey. Des is nich andem. Des is nich. Hieß der jrobe Karrenschieber denn Hyazinthe? He! Herr Vuffey. Jute Iule,du bist janz gewiß mond- süchtig, kla'rvoyant nennt man des, deß du so unterrichtet bist. Aber ganz klärvoyant biste doch nich, denn der Kar- renschieber mit Hamburjer Grobheit hatte scheene blaue Hyazinthen ufde Karre. Siehste, soweit biste schiefjewickclt. Madam Vuffey. Nun jut, ick willhier schief- gewickelt im Bette liegen. Aber nach Hamburg sollste mich nich wieder. Des sage ick dir oder de Eisenbahn soll wieder usjehoben werden, ebensojut wie de Prosti- tution hier in Berlin. Ick werde meiner Vusenfrcun- din, Madam Pintscher, och sagen, deß Se ihren Mann stramm halten soll. Herr Vuffey. Mein Iott! Wie du räsonnirst. Mußte denn immer des letzte Wort haben? Madam Vuffey. Deß muß ick, davorbin ickIattin. Herr Vuffey. Diese Iardinenprcdigt! O wäre ick in Hamburg! Madam VuffN). Schweig! In Berlin biste, unjedreuer Donjuan. (Beide kehren sich den Rücken zu und schnarchen bald darauf.) Druck von Vernh. Tauchnitz
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