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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue46.2012 (Rights reserved)

Themen Gremien 706 Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 8/9 Digitalisierung von Büchern Neben Bestandsschutzmaßnahmen an Datenträgern ist 2010 im Rahmen der Digitalisierung von beschädigten Buchmedien die Digitalisierung auch als Be- standsschutzmaßnahme an den gedruckten Publikationen eingeführt worden. Ein Workflow zur Digitalisierung größerer Mengen gedruckter Medien wurde ent- wickelt und von der Aushebung im Magazin, über die Erstellung geeigneter Kata- lognachweise (Sekundärformen), Digitalisierung, Qualitätssicherung und Import im September 2011 in einen laufenden Betrieb genommen. Aktuell stehen etwa 1.800 Digitalisate in den Lesesälen der DNB bereit. Die Digitalisierung von Druckwerken, die bis heute aufgrund ihres Zustands als nicht mehr für die Benutzung geeignet identifiziert wurden, wird bis Ende 2013 voraussichtlich 8.000 Bände umfassen. Ab 2012 werden noch nicht zugängliche, ältere Bestände an Digitalisaten bzw. auf veralteten Systemen bereitgestellte digitale Sammlungen konsolidiert und inner- halb der aktuellen Umgebung verzeichnet, bereitgestellt und langzeitarchiviert. Darunter fallen die Digitalisate aus dem Projekt Contentus. Diese Sammlung um- fasst Text-, Bild- und Tonobjekte und benötigt Speicherplatz in Höhe von 28 TB. Ebenfalls bearbeitet werden die Digitalisate der Sammlungen Exilpresse digital, jüdische Periodika und verteilte digitale Rechtsquellen. Für die Konsolidierung sind umfassende Vorarbeiten nötig. Abhängig von der weiteren Priorisierung und personellen Kapazitäten wird die vollständige Integration bis Mitte 2013 ange- strebt. Im Rahmen der Bestandserhaltung sollen ab 2012 auch verschiedene Kataloge wie die Fortsetzungskarteien (Bestandsnachweise von Zeitschriften) oder der Nachweiskatalog der Sammlung 1.Weltkrieg digitalisiert und verfügbar gemacht werden. Aus Anlass des 100. Jahrestags des Ausbruchs des 1.Weltkriegs sollen aus- gewählte, gemeinfreie Bestände der Sammlung 1. Weltkrieg digitalisiert werden. Verzeichnung von Bestandsschutzinformationen Um die bislang in einer separaten Datenbank vorgehaltenen Bestandsschutz- und Zustandsinformationen besser nutzbar zu machen, sollen diese 2012 im Zentral- system mit bestehenden Informationen zusammengeführt werden. Die zentral und einheitlich verzeichneten Zustandsinformationen ermöglichen eine bessere Koordination von künftigen Bestandserhaltungsmaßnahmen und eine werk- und exemplarbezogene Dokumentation dieser Maßnahmen.
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