Path:
Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 46.2012 (Rights reserved)

Notizen 622 Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 7 ihrem wahren Inhalt identifizierte, unauffällig aussehende, umfangreiche griechi- sche Handschrift stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Handschrift wurde von der Bayerischen Staatsbibliothek bereits digitalisiert und ist für jedermann im Internet abrufbar: www.digitale-sammlungen.de. Ein- gabe „Homiliae in psalmos“. Die jetzt in ihrem Inhalt neu entdeckte Handschrift wird nach ihrer Restaurierung erstmals am 5. Dezember 2012 im Rahmen eines Symposiums in der Bayerischen Staatsbibliothek der Öffentlichkeit im Original präsentiert. Ein wissenschaftliches Fachgespräch zur Analyse der Texte findet bereits am 25. Juni 2012 im Rahmen der geplanten Studientage zur griechischen Paläographie an der Universität Padua statt. Unter der Leitung von Lorenzo Perrone soll eine kritische Edition der Texte herausgegeben werden. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt mehr als 650 griechische Handschriften und damit den größten Bestand in Deutschland. Er wurde und wird von der Wis- senschaft intensiv genutzt. Die wissenschaftliche Erschließung erfolgt im haus- eigenen – von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten – Hand- schriftenerschließungszentrum. Der Fund macht die Notwendigkeit und den Erkenntnisgewinn dieser detaillierten und aufwendigen Analysen augenfällig. Die Katalogisierung der griechischen Handschriften in der Bayerischen Staatsbi- bliothek feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum, mindestens fünfzehn weitere Jahre wird es dauern, bis alle griechischen Handschriften neu beschrieben sind. Kontakt: Dr. Claudia Fabian, Bayerische Staatsbibliothek, Abt. Handschriften und Alte Drucke, Ludwigstr. 16, 80539 München, Tel.: +49 (0) 89/286 38 22 55, E-Mail: claudia.fabian@bsb-muenchen.de; Peter Schnitzlein, Bayerische Staatsbibliothek, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ludwigstr. 16, 80539 München, Tel.: +49 (0) 89/286 38 24 29, E-Mail: peter.schnitzlein@bsb-muenchen.de.
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.