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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 46.2012 (Rights reserved)

Erwerbung Themen Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 5 405 Dieser neu eingeführte Service stellt für eine OPL mit knappen Zeitressourcen einen enormen Gewinn dar. Im Allgemeinen wird im Schriftentausch zwischen ak- tivem (gebenden) und passivem (nehmenden) Tausch unterschieden. Das Modul kann zum Verwalten wahlweise für beide Tauscharten – aktiv oder passiv – aber auch nur für eine Tauschart verwendet werden. Die Tauschverwaltung ist in vier Funktionsbereiche unterteilt: „Tauschpartner“, „Tauschlager“, „Verteilerliste“ und „Versand“. Die Tauschpartner werden in der allgemeinen Lieferantenstammdatei mit einer zusätzlichen Registerkarte „Tausch“ verwaltet (Abb. 1). Mittels dieser virtuellen Registerkarte lassen sich alle wesentlichen Daten rund um den gesamten Tauschvorgang erfassen. Ein vom Erwerbungssystem für jeden Tauschpartner angelegtes Tauschkonto gibt Auskunft über erhaltene und/oder versandte Tauschpublikationen. Zudem besteht die Möglichkeit, den finanziellen Wert der erhaltenen Tauschgaben und der versandten Lieferungen pro Tausch- partner zu verbuchen, um einem erforderlichen Wertausgleich gerecht werden zu können10. Der passive Tausch wird nach dem üblichen Bestellschema via Ver- bundkatalog (OCLC CBS)11 und ACQ4-Modul angelegt. Für den aktiven Tausch ist es erforderlich, für jede zu tauschende Publikation ein „Tauschlager“ anzulegen (Abb. 2). Abb. 2: Tauschlager eines dreibändigen Sammelwerkes Die Anzahl der noch zur Verfügung stehenden Tauschexemplare lässt sich jeder- zeit aktuell ablesen. Der Versand der Ware kann optional an einen einzelnen Emp- 10 Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass der Wertausgleich der Tauschware längst keine primäre Rolle mehr spielt. Viel wichtiger erscheint die Wahrnehmung der Publikation als solche innerhalb der wissenschaftlichen Öffentlichkeit. 11 Für den Einsatz mit ACQ4 wird vom GBV die WinIBW3 empfohlen.
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