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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 46.2012 (Rights reserved)

Themen Erwerbung 402 Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 5 Der Schriftentausch mit dem Modul „Tauschlager“ des Erwerbungssystems LBS4/ACQ4 Erfahrungsbericht aus einer OPL Manuela Hartung Seit dem Jahr 2009 arbeitet die archäologische Spezialbibliothek und zugleich One-Person Library/Librarian (OPL) des Thüringischen Landesamtes für Denkmal- pflege und Archäologie mit Museum für Ur- und Frühgeschichte Weimar (TLDA) mit dem Bibliothekssystem PICA/LBS4 der Firma OCLC. Im Anschluss an den Bei- trag von Daniela Rokoß-Heiß1 soll über die Erfahrungen mit einem weiteren Mo- dul des Erwerbungsmoduls ACQ4 berichtet werden: das „Tauschlager“. Gegenüber LBS3/ACQ3 lassen sich mit LBS4/ACQ4 nun alle Erwerbungsarten – Kauf, Tausch, Geschenk und Pflicht – verwalten. Das „Tauschlager“ ist ein integraler Bestandteil des Erwerbungssystems ACQ4 und kann optional genutzt werden. Die Erwerbungsart „Schriftentausch“ Der Schriftentausch zwischen Bibliotheken und anderen Institutionen ist in heu- tiger Zeit nicht mehr weit verbreitet. Aufgrund der Online-Verfügbarkeit von Dissertationen und mit der Einrichtung von Hochschulschriftenservern verliert diese Erwerbungsart immer mehr an Bedeutung2. Entgegen diesem Trend und inzwischen in langjähriger Tradition gewachsen, ist der Schriftentausch in Kunst- und Museumsbibliotheken, Spezialbibliotheken sowie vereinzelt auch in Univer- sitätsbibliotheken heute noch gebräuchlich. Insbesondere in der prähistorischen Archäologie3 ist der Schriftentausch weltweit unerlässlich und ist hier die primäre Erwerbungsart. Die Pflege der Tauschpartner und der damit verbundene Tausch- versand sind sehr arbeitsaufwändige Verwaltungsverfahren. Bislang gab es für die Verwaltung des Schriftentausches keine Automatisierungssysteme, die alle erfor- derlichen Arbeitsprozesse optimal abdeckten. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass viele Bibliotheken den Schriftentausch beispielsweise mit Microsoft Office- Anwendungen, wie etwa Excel, Access oder sogar mit Word bearbeiten. Diese Verfahren stellen keine optimalen Lösungen dar. Aber auch das herkömmliche Ordnungsprinzip der Ablage in Ordnern ist teilweise noch zu finden. Mit dem Modul „Tauschlager“ des Erwerbungssystems ACQ4 ist es nunmehr mög- lich, das gesamte Arbeitsspektrum der Tauschverwaltung zu optimieren. Das be- deutet für die Bibliothekskraft eine enorme Zeitersparnis. 1 Rokoß-Heiß: Bibliotheksdienst, 46 (2012), H. 1, S. 22–27. 2 Frankenberger/Haller: Die moderne Bibliothek, 2004, S. 199. 3 Synonym auch Ur- und Frühgeschichte genannt.
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