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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 46.2012 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 372 Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 5 Sie wollen weiter lernen und gleichzeitig ihr Wissen und ihre Kompetenzen wei- tergeben und einbringen. Sie wollen sich treffen, untereinander, mit Mitgliedern anderer Generationen, teilhaben am ganz normalen Leben. Sie sind Experten, Er- fahrene und wissen das auch, können und wollen als Mentoren, Partner, Paten wirken. Alle diese Erkenntnisse von Frau Stadelhofer sollten uns Bibliothekarinnen und Bibliothekaren zu denken geben. Zahlreiche Anregungen für konkrete Biblio- theksarbeit mit und für Menschen der dritten. Lebensphase geben, abgesehen von „Senioren“-Initiativen auf lokaler Ebene, einschlägige Websites (wie z.B. www. zawiw.de, www.senioren-redaktion.de oder www.vile-netzwerk.de) mit weiter- führenden Hinweisen. Wie vielfältig das im Alltag aussehen könnte, stellte anschließend Gudrun Kulzer, Leiterin der Stadtbibliothek Offenbach, in ihrem Praxisbericht „Bibliothek 55+“ vor. Daraus seien hier nur einige Anregungen für die Praxis zum Selbstlesen ge- nannt: Die Stadtbibliotheken Straubing, Villingen-Schwenningen oder Dortmund haben eigene Websites zum Thema, und in der Deutschen Internetbibliothek finden sich unter dem Stichwort „Senioren“ zusätzliche zielgruppenspezifische Informationen. Der Schwerpunkt Lernende Der „Lernort Bibliothek“ wurde dann am Nachmittag des zweiten Tages ins Zent- rum des Interesses der versammelten Fachwelt gerückt. Über ihn berichtete Clau- dia Schmidt aus der Stadtbibliothek Dormagen. Sie stellte eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2008 vor. Seinerzeit fragte man sich: Wenn eine Bibliothek explizit ein „Lernort“ sein soll, was heißt das dann in der Praxis? Wie muss sich eine Bibliothek präsentieren, um als Lernort wahrgenommen zu werden? Welche Erwartungen gibt es an einen Lernort im Hinblick auf Raumgestaltung, Computerausstattung, arbeitstechni- sche Ausstattung u.a.? Wie muss diese Örtlichkeit – und somit das Lernumfeld – aussehen und wirken? Welche personellen Kompetenzen sind eventuell seitens der Bibliothek gefragt? Nach der Erarbeitung des theoretischen Konzepts im Jahr 2009 begann 2010 des- sen Umsetzung in die Praxis (in den Bibliotheken Bergheim, Dormagen, Hattin- gen, Gütersloh, Kamp-Lintfort, Köln, Münster und Rheinbach). Neben vielen wichtigen Einzelheiten, die im Vortrag angesprochen wurden, hier aber nicht referiert werden können, seien zwei wichtige Leitgedanken im innen- architektonischen Konzept zitiert:
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