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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue46.2012 (Rights reserved)

Betriebsorganisation Themen Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 1 25 verhinderten einen kontinuierlichen Einsatz der Bindeverwaltung in der Version 2.7.: Zum einen wurden vom IAI in den Pull-Down-Menüs der Bindeanweisung hinterlegte Kategorien als ungültig ausgewiesen und damit eine korrekte Abspei- cherung verhindert. Zweitens griff das System auf noch von der Verbundzentrale Göttingen vergebene Voreinstellungen von hinterlegten Bindekategorien zurück, die bereits vom IAI im SMM entfernt worden waren und spielte diese bei den Aus- drucken in einzelnen Kategorien der Bindeanweisung ein. Diese gravierenden Fehler wurden an die Verbundredaktion gemeldet und um Abhilfe gebeten. Zu- gleich wurde mit der Dokumentation aller bereits von der Kunstbibliothek und vom IAI gemeldeten Fehler begonnen.1 Mit der Einspielung der Version 2.8 des LBS4 kam es zu einer deutlichen Verbesse- rung des Moduls. Die Fehler, die bisher einen kontinuierlichen Einsatz verhindert hatten, waren seitens des Anbieters beseitigt worden: Bindeanweisungen konn- ten jetzt korrekt abgespeichert werden und die Ausdrucke wiesen die vom IAI de- finierten Kategorien in der Bindeanweisung aus. Allerdings erschweren immer noch eine Vielzahl von Fehlern und Funktionali- tätsbeeinträchtigungen die Arbeit in der Bindeverwaltung, die bis heute nur zu einem geringen Teil behoben sind. So muss beispielsweise weiterhin für jeden zu bindenden Band eine Bestellung im LBS4 vorliegen, da die Bindeanweisung über die Lieferungsnummer mit dem System verknüpft wird. Medien, die ursprünglich nicht über das ACQ bestellt worden war, da sie vor Einführung von PICA erwor- ben wurden, müssen daher jeweils mit einer Art „Dummy“-Bestellung versehen werden. Außerdem bewirkt das Verknüpfen der Bindeanweisung mit einem Bindeauftrag und die Kennzeichnung dieses Auftrags als außer Haus befindlich keine Verän- derung in der Verfügbarkeitsanzeige im OPAC: der Band ist weiterhin bestellbar. Diese beiden zuletzt geschilderten Funktionalitätsbeeinträchtigungen verhin- dern zwar nicht den Einsatz der Bindeverwaltung insgesamt, werden aber nach wie vor vom IAI als gravierende Mängel, insbesondere im Hinblick auf ein zeit- sparendes Arbeiten, betrachtet. Sie sind daher neben anderen Fehlern auch in das Usability-Gutachten aufgenommen worden, welches die OCLC GmbH bei einem externen Gutachter in Auftrag gegeben hat.2 1 Diese Fehlerdokumentation wurde von der Autorin als Word-Dokument erstellt und wird auf Anfrage an Interessenten verschickt (rokoss@iai.spk-berlin.de). 2 Das Gutachten sollte als Grundlage zur Einschätzung der Frage seitens der Haupt- personalräte der am PICA-Verbund teilnehmenden Bundesländer dienen, ob die Grundanforderungen an die Software-Ergonomie erfüllt sind.
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