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Volume Heft 3/4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 46.2012 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 204 Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 3/4 Neben den Themen, die die Umfrageteilnehmer interessieren, war es für die Bib- liothek auch interessant zu erfahren, auf welchem Wege Wissenschaftler sich in- formieren wollen. Als Informationsmöglichkeiten für aktuelle Nachrichten aus der Bibliothek nannte ein Drittel die Homepage der Bibliothek, ein Drittel wünschte sich einen (bis jetzt nicht vorhandenen) Bibliotheksnewsletter und ein weiteres Drittel bevorzugt fakultätsspezifische Kommunikationskanäle, beispielsweise Fa- kultätsnewsletter oder den Mailverteiler der Fakultät. Informationsmaterialien in Papierform wie Flyer und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter wurden nur von wenigen Befragten als Informationsweg gewünscht. Die sozialen Netz- werke sind zwar als Kommunikationsmittel mit den Studierenden von großer Be- deutung. Sie scheinen jedoch nicht das Medium zu sein, mit dem Wissenschaftler erreicht werden können ... Generell wurde in der Umfrage sehr deutlich, wie we- nig viele Wissenschaftler die Dienstleistungen ihrer Bibliothek kennen. Dieses In- formationsdefizit wurde von den Befragten teilweise direkt in den Kommentaren angesprochen, z.B. von einem Professor der Medizin: „Bis jetzt hatte ich noch keinen Kontakt mit der TUM Library. Ich nutze lediglich den Zugang zu den eJournals. Eine Vorstellung der Leistungen und des Services für alle Angestellten der TUM wäre sinnvoll.“ Überraschenderweise wissen manche Umfrageteilnehmer nicht, wie sie auf On- line-Zeitschriften außerhalb des Campusnetzes zugreifen können. Deshalb wur- den in den Kommentaren teilweise Zeitschriften zur Anschaffung vorschlagen, die die Bibliothek bereits lizenziert hat. Besonders groß ist das Informationsdefizit unter den Befragten der Fakultät für Medizin und des Klinikums: Mehr als zwei Drittel der an der Umfrage teilnehmenden Mediziner kannten beispielsweise den universitätsinternen Dokumentlieferdienst nicht. Mehr Öffentlichkeitsarbeit und verstärkte Werbung für Bibliotheksdienstleistun- gen unter den Wissenschaftlern sind also dringend notwendig – in einer auf drei Städte verteilten Universität7 mit relativ eigenständigen Fakultäten aber auch nicht ganz einfach. Literaturverwaltung Die Bibliothek hat vor drei Jahren eine Campuslizenz für Citavi abgeschlossen. Außerdem besteht für Lehrstühle der Universität die Möglichkeit, über das Re- chenzentrum verbilligte Lizenzen für EndNote zu kaufen. Neben diesen beiden Programmen gibt es zahlreiche weitere, teilweise auch kostenlose Systeme der Literaturverwaltung. Um zu erfahren, welche Literaturverwaltungsprogramme an der TUM genutzt werden und welchen Anteil Citavi hat, wurde eine Frage diesem 7 München, Garching und Freising
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