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Volume Heft 3/4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 46.2012 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 202 Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 3/4 dazu sprachen sich die Mediziner bei allen drei Buchgattungen für den Kauf des E-Books aus. Das Thema „print contra online“ wurde von den Wissenschaftlern auch in ihren Kommentaren thematisiert. Hier weichen die Meinungen mitunter stark von ei- nander ab, beispielsweise schreibt ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Archi- tektur: „The printed media is very important and should be regarded as important as any e-media.” Ein Physik-Professor im Ruhestand befürwortet dagegen Online-Zeitschriften und E-Books: “I am very happy that the library […] has now the most important journals avail- able in electronic form. […] Unfortunately only very few books and monographies are electronically available. It seems to me very important that this changes in the future. For me the future is a completely electronic library. Hardcopies are no longer necessary. This would save a lot of place, buildings and man power.” Andere Befragte sind in dieser Frage unentschlossen, z.B. ein Professor der Ma- thematik: „Einerseits ist der Zugriff auf elektronische Zeitschriften viel praktischer als der Zu- griff auf die gedruckten Zeitschriften. Andererseits habe ich schon die Erfahrung machen müssen, dass ältere Verfilmungen von Dissertationen, die ich über Fern- leihe besorgte, nicht mehr lesbar waren, weil die Lesegeräte in der TUM-Biblio- thek bereits verschrottet worden waren. Das ist jetzt ca. 25 Jahre her. Daher fürch- te ich, dass aktuelle E-Books in wenigen Jahrzehnten auch nicht mehr lesbar sein könnten. […] Kann man Verlage nicht davon überzeugen, dass eine Kombination aus E-Book und gedrucktem Buch eigentlich nicht viel mehr kosten dürfte als das gedruckte Buch allein […]?“ Auskunft, Beratung und Information Die Bibliothek der TUM bietet bereits zahlreiche Veranstaltungen für Studierende an, von Erstsemesterführungen bis hin zu Kursen zur Literaturrecherche und zur Literaturverwaltung. Das Informationsangebot für Wissenschaftler, speziell für Doktoranden, befindet sich dagegen noch im Aufbau. Es ist deshalb für die Biblio- thek interessant zu erfahren, für welche Themen sich die Wissenschaftler selbst interessieren und bei welchen Themen sie Informationsbedarf bei den Studieren- den sehen. Die Umfrageteilnehmer zeigten an den meisten vorgeschlagenen Themen großes Interesse, wobei das Interesse bei Sozialwissenschaftlern und Medizinern generell größer war als bei Natur- und Ingenieurwissenschaftlern. Besonders interessier-
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