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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 46.2012 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 46. Jg. (2012), H. 2 125 3. Rahmenbedingungen und Projektdurchführung Für die Projektkonzeption sind folgende Rahmenbedingungen zu berücksich- tigen: • Der Fokus des Projekts liegt auf den Materialgattungen lizenzpflichtiger E-Journals und E-Books, da bei ihnen der größte Handlungsbedarf besteht und sie von den in Frage stehenden Lösungsansätzen LOCKSS und Portico unterstützt werden. • Weiterhin müssen Hosting-Szenarien für unterschiedliche Lizenztypen (National-/Allianzlizenzen, regionale Konsortiallizenzen, lokale Lizenzen für ausgewählte Einrichtungen unterschiedlichen Typs) durchgespielt werden. • Auf der Basis eines Mengengerüsts, das der Projektnehmer zumindest für die Kerntitel auf der Grundlage der National- bzw. Allianz-Lizenzen sowie von Auskünften der GASCO zu Konsortialabschlüssen in Deutschland erheben muss, ist nicht nur mit den Inhalten großer Verlage zu arbeiten, sondern auch zu untersuchen, wie die betrachteten Lösungsansätze mit der Problematik des „long tail“ umgehen. Dabei ist auch herauszuarbeiten, welche Produkte auf der Grundlage einer Risikoeinschätzung in Bezug auf verschiedene Szenarien (postcancellation, Titeltransfer, Verlagsausfall etc.)4 vordringlich zu hosten sind. • Für die Fälle, in denen die Reichweite von LOCKSS oder Portico nicht groß genug ist, sollte ergänzend eine eigenständige Hosting-Lösung in Betracht gezogen werden. Hierbei ist auch die Frage nach dem Verhältnis zu den anderen Hosting-Ansätzen und nach den Bereichen, in denen sie sich ergänzen, zu stellen. Nach der oben skizzierten Zielsetzung müssen (a) organisatorisch-strukturell- finanzielle, (b) (lizenz)rechtliche und (c) technische Aspekte untersucht werden, die in ihrer engen, wechselseitigen Verflechtung in ein prozessual strukturiertes Gesamtkonzept einzubringen sind. Dabei sollen offene Fragen durch Tests und Experimente in praktischen Anforderungs- und Arbeitszusammenhängen geklärt werden, indem – ggf. nach künstlich herbeigeführten Test-Trigger-Events – an- schaulich vorgeführt wird, was jeweils exakt getan werden muss, um auf die zu hostenden Bestände über LOCKSS oder Portico zugreifen zu können bzw. für wel- che Inhalte ggf. eine Eigenentwicklung konzipiert werden müsste. Im Rahmen der drei zentralen Themenfelder sind insbesondere die nachfolgend skizzierten Aspekte zu untersuchen. 4 Vgl. dazu die Definition von „Use Cases“ in o.g. Studie „Ensuring Perpetual Access”, S. 111ff.
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