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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Themen Erwerbung 904 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 10 tenpreisen ordern. Bei Konsortialabschlüssen mit den in Rede stehenden Verla- gen, die ja frei ausgehandelt sind, müssen die Konditionen ggf. neu verhandelt werden, was je nach Konstellation zu Einschränkungen bzw. Einbußen bei Rabat- tierungen führen kann. Auch die Fortbildungsaktivitäten der Kommission kreisen schwerpunktmäßig um elektronische Medien. Für den Bibliothekartag in Berlin wurde eine Themenver- anstaltung zum „Impact“ des electronic turn auf den Bestandsaufbau in Wissen- schaftlichen Bibliotheken sowohl inhaltlich als auch methodisch in Bielefeld im Detail vorbereitet. Konkret geplant wurden auch Fortbildungen zu E-Books für Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaftlichen und Öffentlichen Bibliotheken (im Auftrag der GWLB Hannover) sowie zu elektronischen Ressourcen im Span- nungsfeld zwischen ubiquitärer Verfügbarkeit und lizenzrechtlichen Restriktio- nen (im Auftrag des ZBIW Köln). Da auch die Etatsituation von Bibliotheken zu den Pflichtthemen der Erwerbungs- kommission gehört, hat sie – ebenfalls für den Bibliothekartag in Berlin – auf der Herbstsitzung 2010 eine Podiumsdiskussion zur Heterogenität der Literaturetats (Stichwort reguläre Haushaltsmittel vs. Drittmittel verschiedenster Couleur) an den Hochschulen in Deutschland konzipiert. Dr. Franziska Wein (Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha) Stellungnahme der dbv-Kommission Erwerbung und Bestandsentwicklung zu einer Anfrage der dbv-Sektion IV vom 9.9.2010 zur Rolle von Zeitschriftenagenturen [und Library Suppliers] im Fall konsortialer Beschaffung von elektronischen Inhalten durch Bibliotheken Auslöser für die Anfrage war die ursprünglich im Allianzangebot AIP Journals 2011–2013 befindliche – mittlerweile revidierte – Bestimmung, nach welcher künf- tigen Allianzlizenznehmern eine Bestellung über Agenturen verwehrt war. Diese Klausel irritierte, weil sie etwas unsanft markante Verschiebungen in der Erwer- bungsinfrastruktur für die Beschaffung digitaler Inhalte zum Ausdruck brachte. Die Veränderungen beruhen auf dem tief greifenden Medienwandel, dem Vor(bei)- marsch des elektronischen Formats und dem Trend, digitale Inhalte eigenständig, losgelöst von ihren gedruckten Vorgängern und entkoppelt von historischen Um- satzvolumina auf den Markt zu bringen. Herkömmliche auf das gedruckte Format ausgerichtete Tätigkeitsfelder von Agenturen und Library Suppliers schrumpfen, neue im Kontext des digital turn gewinnen an Bedeutung. Bibliothekskonsortien sind hier wichtige Player. In der Tat haben sich hierzulande regional, überregional und national operieren- de Konsortien zu potenten „Lieferanten“ elektronischer Inhalte entwickelt. Dabei sind sowohl die Verhandlungsführer als auch die Konsorten Bibliotheken bzw.
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