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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Bibliotheken Themen Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 10 861 turierung des nordrhein-westfälischen Bibliotheksverbundes, die Schaffung einer Verbundleitung und eine deutliche Stärkung des Einflusses der wissen schaftlichen Bibliotheken auf die strategische Ausrichtung der Verbundzentrale erfor derlich ist. Denn gegenwärtig existiert keine Struktur, nach der Vertreter wissenschaft- licher Bibliotheken oder eines Beratungsgremiums des hbz die Legitimation hät- ten, diese in einem überregionalen strategischen Gremium zu vertreten. Und auch das hbz hat bei genauer Betrachtung kein Mandat, in einem verbundübergreifen- den Gremium für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen zu agieren35. 35 Auf die Notwendigkeit, den Einfluss der Hochschulen und Hochschulbibliotheken auf die strategische Ausrichtung des hbz zu stärken, haben in den letzten Jahren Hochschulleitungen, die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsbibliotheken, die Arbeitsgemeinschaft der Fachhochschulbibliotheken und der Beirat des hbz verschiedentlich hingewiesen, der Beirat zum Beispiel in: Wissen, Information, Innovation (wie Anm. 8). Hier wurden dem hbz u.a. folgende Empfehlungen gegeben: (1.) Im Zuge einer sich abzeichnenden Entregionalisierung von Diensten Wandel vom Vollsortimenter zum themenspezifischen Spezialisten; (2.) Neustrukturierung und Bereinigung der Produktportfolios u.a. zur Freisetzung von Ressourcen, die für Innovationen benötigt werden; (3.) Vorschlag für eine Aufteilung des künftigen Produktportfolios in (a) „Basisdienstleistungen“ (kostenlos angeboten für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Nordhrein-Westfalen), (b) „Added Value Services“ (auf der Basis von Vollkostenverrechnung überregional angeboten) und (c) den Bereich „Innovation & Research“; (4.) Aufteilung der vom Land gestellten Ressourcen 60:30:10 (Basisdienstleistungen : Added Value Services : Innovation & Research), wobei die 10% für „Innovation & Research“ für innovative Neu- und Fortentwicklungen ohne jede Beeinflussung durch Geldgeber, Gremien, Bibliotheken o.a. gedacht waren; (5.) Vorschlag für ein „Partizipationsmodell“, in dem die Einflussnahme der wissen- schaftlichen Bibliotheken des Verbundes im Sinne einer bedarfsgerechten Weiter- entwicklung des hbz gestärkt werden sollte; (6.) Angebot des Beirats, das hbz bei der Umsetzung der Strategie und beim „Change Management“ (u.a. Entwicklung von Programmbereichen) aktiv zu unterstützen. – Aktuell: Simone Görl, Johanna Puhl und Manfred Thaller: Empfehlungen für die weitere Entwicklung der wissenschaftlichen Informationsversorgung des Landes NRW. Berlin 2011, S. 12f.: „Für die landesweiten Komponenten der kooperativen Informationsbereitstellung existiert im hbz (Hoch- schulbibliothekszentrum) eine offensichtliche Trägereinrichtung. In der gegen- wärtigen Organisationsform ist es innerhalb eines Systems der Kooperation zwischen den Hochschulen jedoch ein Fremdkörper, wenn es von diesen nicht beeinflusst wird. Wir empfehlen daher die Überführung in eine Konstruktion im Sinne eines „Zweck- verbandes“, der vom MIWF und den Hochschulen des Landes gemeinsam betrieben wird.“ – Ähnlich: Ebd., S. 62f.
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