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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Themen Benutzung 816 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 10 Dabei unterscheiden sich die drei Universitätsbibliothekstypen hinsichtlich der jeweils aktiven Benutzer deutlich. Im Mittel der letzten zehn Jahre liegen die Durchschnittszahlen in oben genannter Differenzierung „2-schichtig / 1-schichtig / neue BL“ bei rund 29.200 / 16.100 / 21.700 aktiven Benutzern je Universitätsbibliothek. Vergleichsmaßstab ist jeweils die Durchschnitts-Universitätsbibliothek des je- weiligen Universitätsbibliothekstyps (2-schichtig / 1-schichtig / neue BL), also der Durchschnitt der vorliegenden Einzelkennwerte. Hierbei werden Bundes- land- oder Einzel-Universitätsbibliothekseinflüsse weitestmöglich nivelliert, hierbei offenbaren sich erst die gesuchten Entwicklungstrends. Und: hauseige- ne Universitätsbibliothekswerte lassen sich direkt mit den aufgetragenen Ach- senwerten der Diagramme vergleichen. Die alten Bundesländer unterscheiden sich oft sehr bezüglich ihres Mischungsver- hältnisses von älteren 2-Schicht- zu neueren 1-Schicht-Universitätsbibliotheken. Das führt bereits derart zu regionalen Versorgungs- und Nutzungsunterschieden, dass es sinnvoll ist, exemplarisch einige Regionalentwicklungen vorzustellen. Im Länderanhang sind jeweils die Diagramme für Nordrhein-Westfalen (NRW), Bayern (BAY), Baden-Württemberg (BAW) und Hessen (HES) abgebildet (mit an die Abbil- dungs-Nr. des Hauptteils angehängter Kennung „-L“). Einige Betrachter des Länderanhangs mögen ebenso verblüfft sein wie es der Verfasser war; zwar wird manches bestätigt, es gibt aber auch völlige Überra- schungen. 1. Kauf-Zeitschriften Abb. 1 veranschaulicht, wieviele konventionelle und elektronische Kauf-Zeitschrif- tenabonnements für je 10 Studierende bereitgestellt werden. Die Deutsche Biblio- theksstatistik hat ihre Abfrage nach elektronischen Zeitschriften 1999 eingeführt, sie müssen also kurz zuvor allgemeine Bedeutung erlangt haben. Auf das oben erläuterte DBS-immanente 2:1-Verhältnis von 1-Schicht-Universitäts- bibliotheken (gestrichelt) zu 2-Schicht-Universitätsbibliotheken (durchgezogen) wird man, anders als bei den Absolutwerten der Anfangstabelle, erst durch die Kennzahlenbildung aufmerksam. Man beachte, wann und wie sich dieses Ver- hältnis im Berichtszeitraum verändert. (Darauf wird später im Hinweis 3 zu Abb. 3 und bei Abb. 9 des 2. Teils noch näher eingegangen.) Die in der Anfangstabelle angezeigte, für alle drei Universitätsbibliothekstypen geltende massive ZSS-Auf- stockung durch E-Journals wird durch die eindrucksvollen Kurvenverläufe von Abb. 1 erst so richtig augenfällig, die Variationsbreite im Länderanhang Abb. 1-L.
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