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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Gremien Themen Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 3/4 291 KIT-Bibliothek nimmt InfoDesk in Betrieb Das E-Mail-Auskunftssystem des BSZ InfoDesk erfreut sich sowohl in der Installa- tion für wissenschaftliche Bibliotheken als auch als Deutsche Internetbibliothek weiterhin stetiger Nachfrage. Zu den jüngsten Anwendern zählt nun auch die KIT Bibliothek Karlsruhe, die den Dienst in seiner mehrsprachigen Fassung eingeführt hat. Fortschritte bei der OPUS-Entwicklung Nachdem mit einem Entwicklungsrelease von OPUS 4 zum Bibliothekskongress in Leipzig ein erstes Ergebnis vorlag, reorganisierten die Projektpartner den Ent- wicklungsprozess mit dem Ziel eines Releases im Herbst 2010. Vorbereitet durch einen Spezifikationsworkshop in Berlin, auf dem die Anforderungen an die neue Version aktualisiert wurden, haben nun sechs Entwickler, zusammengeführt beim KOBV in Berlin, einen ersten Release-Kandidaten zum Testen freigegeben. Der Termin für das Release der Software wurde auf den 16. November 2010 festge- legt. Neben dem BSZ unterstützen die Universitätsbibliothek Stuttgart sowie die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek Saarbrücken diese Maßnahme. Resultat wird eine Repository-Software sein, welche differenzierte Workflows mit flexibler Rechteverwaltung und aktueller Usability über einem konfigurierbaren Datenmodell und hierarchisch strukturierten Collections ermöglicht. Damit kann insbesondere die dringend benötigte Verbindung von Hochschulschriftenserver mit Hochschulbibliografie geschaffen werden. Im Hinblick auf das bevorstehende Release intensiviert das BSZ den Aufbau der OPUS-Geschäftsstelle und die Pflege der OPUS-Community, indem es eigenes Personal für diesen Zweck abstellt. Gleichzeitig konnten mittlerweile nahezu alle OPUS-Anwendungen, die das BSZ für Bibliotheken betreibt, auf die aktuelle Version 3.3 überführt werden, sodass für anstehende Migrationen eine homogene Basis hergestellt wurde. Die Bedeutung von OPUS, die mit mehr als hundert Installationen die am weitesten verbreitete Repository-Software in Deutschland ist, wird durch einen stetigen Strom neuer Interessenten unterstrichen. Ausgehend von OPUS wirkt das BSZ auch im Rahmen von DINI an der nationa- len Standardbildung mit: So wurde unter maßgeblicher Mitwirkung des BSZ das Gemeinsame Vokabular für Publikations- und Dokumenttypen definiert und veröffentlicht. Das Format XMetaDissPlus, das das BSZ für die Übertragung von Metadaten aus Repositorien in Kataloge entwickelt hatte, wurde entsprechend überarbeitet und ergänzt und als Version 2.0 zur weiteren Pflege an die Deutsche Nationalbibliothek übergeben: Diese stellt nun die Verfahren zur Pflichtabgabe elektronischer Publikationen auf dieses Protokoll um.
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