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Volume Heft 3/4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue45.2011 (Rights reserved)

Themen Digitale Bibliothek 250 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 3/4 Freier Zugang zu Forschungsdaten Bericht von der Expert Conference on Open Access and Open Data, 13./14. Dezember 2010 in Köln Bruno Bauer Sechs Jahre nach der ersten Open-Access-Konferenz in Köln1 war die Rheinmet- ropole mit der internationalen Expertenkonferenz „Open Access and Open Data“ (http://www.oaod2010.de) wieder Ausrichter einer zukunftsweisenden Konfe- renz, die am 13. und 14. Dezember 2010 112 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 28 Ländern und vier Kontinenten zusammengeführt hat. In seinen Grußworten wies Ulrich Korwitz, Leiter der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin und Vertreter des Leibniz-Bibliotheksverbundes für Forschungsinfor- mation Goportis2, der die Konferenz vorbildlich organisiert hat, darauf hin, dass Open Access eines der bedeutenden Kompetenzfelder von Goportis darstellt. Im anschließenden Eröffnungsvortrag über „Exzellenz in Science: modern e-sci- ence in an Open Access environment“ wies Dieter Stein (Düsseldorf) darauf hin, dass der Papierpublikation eine Aura von Dauerhaftigkeit anhaftet. Allerdings weisen Quellen, die nicht Open Access (also nicht online und frei zugänglich) sind, geringere Zitierraten auf – ein Umstand, der etwa auch bei Wikipedia zu Tage tritt. Die Green Road to Open Access (Selbstarchivierung) stelle, wie Stein betonte, nur ein Zwischenstadium bei der angestrebten Umstellung des wissenschaftlichen Publikationswesens dar. Lautete die Aufgabe, eine Vision für ein optimales Pub- likationssystem zu entwickeln, niemand würde ein System wie das aktuelle Print- Publikationssystem entwickeln. „The Open Access advantage“ war das Thema, das Alma Swan (Devon, UK) präsen- tierte. Wir befinden uns in einer Phase der Transformation von Wissenschaft ins Web. Wesentliche Aspekte für Open Access sind die Sichtbarkeit der wissenschaft- lichen Publikationen und damit von deren Autoren, die Nutzungshäufigkeit der 1 Bruno Bauer: Zur aktuellen Situation von Open Access. Cologne Summit on Open Access Publising 2004. In: Bibliotheksdienst 39 (2005), H. 2, S. 206–215. http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2005/digibib010205.pdf 2 Goportis ist der Name des Leibniz-Bibliotheksverbundes für Forschungsinformation, bestehend aus den drei deutschen zentralen Fachbibliotheken Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover, Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) in Köln und Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) – Leibniz-Informationsverbund Wirtschaft in Kiel und Hamburg. Goportis ist in Deutschland zentraler Ansprechpartner für die Kompetenzfelder Volltextversorgung, Lizenzen, nicht-textuelle Medien, Langzeitarchivierung und Open Access. http://www.goportis.de/
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