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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue45.2011 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 2 201 Mit über 300 Dokumenten, darunter 207 Handschriften, 72 Drucke, 23 Musikali- en und 42 Autographen sind die „Digitalen Sammlungen“ im Internet gestartet. Frühmittelalterliche Handschriften aus dem Kloster Lorsch sind nun ebenso di- gital verfügbar wie der kürzlich der Badischen Landesbibliothek von einem Ver- sicherungsunternehmen als Dauerleihgabe überlassene Karlsruher Heilsspiegel aus dem 14. Jahrhundert oder die berühmte Donaueschinger Liedersaal-Hand- schrift aus dem 15. Jahrhundert. Briefe von Wolfgang Amadeus Mozart und Clara Schumann sind im Original nachzulesen. Und die „Aufmunterung zur Seidenzucht in Deutschland, besonders im Großherzogthume Baden“ aus dem Jahr 1832 infor- miert darüber, dass die Markgräfin Karoline Luise von Baden wie die Gemahlinnen der chinesischen Kaiser Seide gezogen hat. Das Angebot lässt sich über die Homepage der Bibliothek finden, kann aber auch direkt unter folgender Adresse aufgerufen werden: http://digital.blb-karlsruhe. de. Dem Besucher dieser Seite stehen mehrere Sucheinstiege zur Wahl. Alterna- tiv kann er einen Blick in die Virtuelle Schatzkammer werfen, in der ausgewählte Kostbarkeiten versammelt sind: die Nibelungenlied-Handschrift C, das Karlsruher Tulpenbuch, Luthers Handexemplar eines antijüdischen Traktats mit seinen eige- nen Randnotizen und anderes mehr. Um diese Bestände in digitaler Form im Internet anbieten zu können, hat die Badi- sche Landesbibliothek im Verlauf der letzten Monate mit erheblichem Sach- und Personalaufwand eine moderne Digitalisierungswerkstatt aufgebaut, die über hochauflösende, buchschonende Scanner ebenso verfügt wie über eine profes- sionelle Digitalisierungssoftware. Die am 1. September 2010 in Betrieb genom- mene Digitalisierungswerkstatt arbeitet nicht allein für die Bibliothek, sondern versteht sich auch als Dienstleistungseinrichtung: Im Benutzerauftrag erstellt sie digitale Reproduktionen aus Bibliotheksbeständen, sofern dies technisch, konser- vatorisch und urheberrechtlich unbedenklich ist. Mannheim: Auditierung der Wissensbilanz für die Stadtbiblio thek / Zentralbibliothek im Stadthaus Die Zentralbibliothek Mannheim ist nicht nur wissensbilanziert, dieser Prozess wurde nun auch vom Fraunhofer Institut zertifiziert! Im Februar dieses Jahres erstellte die Hauptstelle der Stadtbibliothek als klassisches Non-Profit-Unternehmen mit ca. 20 Mitarbeitern eine Wissensbilanz nach der Me- thode der „Wissensbilanz – Made in Germany“. Tom Becker, bis September 2010 Lei- ter der Zentralbibliothek und zuständig für die Durchführung der Wissensbilanz,
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