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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Themen Erschließung 178 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 2 bezogen auf alle entstehenden Kosten, inklusive des Personals. Gibt es für die Erwerbung von Printmaterialien ein ausdifferenziertes Konzept, einschließlich der Aufnahme der Inhaltsverzeichnisse von Monografien seit 1990 und der sach- lichen Erschließung durch GESIS, so fehlt dieses bisher für die Sammlung digitaler Ressourcen. Neben der Fachredaktion Soziologie für das Online-Tutorial „Lotse“ übernimmt die USB Köln die Verhandlungsführung für Nationallizenzen aus dem soziologischen Bereich, insbesondere für die Sociological Abstracts. Es bestehen Planungen für die Einrichtung eines gemeinsamen Hauses für das Sondersammel- gebiet Sozialwissenschaften der USB Köln, die sozialwissenschaftlichen Lehrstüh- le der Universität Köln und des GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. In drei Vorträgen wurden spezielle Servicedienstleistungen des GESIS – Leibniz- Institut für Sozialwissenschaften vorgestellt. Maria Zens berichtete über Neue- rungen des Internetportals sowiport, in dem drei Millionen Nachweise über eine integrierte Suche in 17 heterogenen Datenbanken ermittelbar sind. Neu ist die Suche nach Volltexten und die Erhöhung des Volltextangebotes. Ein intellektuell erstellter Thesaurus mit Kreuz-Konkordanzen zu unterschiedlichen Indexierungs- systemen bzw. Thesauri ermöglicht eine integrierte, inhaltliche Suche in den ver- schiedenen Datenbanken. Die Literaturdatenbank FIS-Bildung wird in sowiport eingebunden. Neben sowiport bietet GESIS Open Access Zugriff auf Forschungs- daten. Einzige Voraussetzung der Nutzung dieser Daten, betont Dr. Agnieszka Wenninger in ihrem Beitrag, ist eine Registrierung. Die neugegründete Datenre- gistrierungsagentur da|ra bietet einen DOI Registrierungsservice für Forschungs- daten an, der diese zitierfähig und dauerhaft nachweisbar macht. GESIS ist in der Linked Open Data Cloud als Hauptanbieter für sozialwissenschaftliche Inhalte vertreten. Der Volltextserver Social Science Open-Access-Repository, kurz: SSOAR, soll den grünen Weg für Open Access fördern, d.h. für Pre- und Postprints von Zeitschriftenbeiträgen, aber auch für andere Dokumente zur Verfügung stehen. Mit 100.000 Downloads allein im letzten Quartal ist dieses 2009 mit DINI-Zertifikat versehene Angebot das meistgenutzte des GESIS, das gemeinsam mit der Freien Universität Berlin betrieben wird. Die Dokumente sind über sowiport und Google Scholar auffindbar, die meisten Zugriffe kommen über Google Scholar. Entgegen dem Wunsch der Betreiber werden bisher allerdings nur 20% der Dokumente durch Selbstarchivierung eingestellt. Dabei spielt auch die Offenheit der unter- schiedlichen Fachkulturen gegenüber Open Access eine große Rolle. So konnte bisher z.B. noch keine Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Politik erreicht werden. Marion Zimmer berichtete über erste Ergebnisse einer Analyse der automatischen Indexierung mit dem MindServer Categorizer. Anhand einer Stichprobe aus der Datenbank SOLIS wurde dessen Leistungsfähigkeit im Vergleich zur intellektuel- len Erschließung untersucht. Die Ergebnisse waren noch nicht tragfähig, aller-
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