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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Themen Erschließung 174 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 2 Das ist nur möglich, wenn, so weit es geht, auf URN umgestellt und der Rest der verbleibenden Arbeit auf Verbundebene geregelt wird. Jede Bibliothek bzw. jeder Bibliotheksverbund muss sich also entscheiden, wel- chen Weg der Verknüpfung von Bibliothekskatalog und Internetressourcen sie beschreiten wird: URLs oder URNs. Aber als Tipp: Man kann das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. Wenn möglich eine URN, wenn nicht, dann eben eine URL. Abschließend folgender Verfahrensvorschlag: In Bibliotheksverbünden wird, so- weit das nicht ohnehin der Fall ist, definiert, welche URLs für Bibliotheken sinn- voll sind. Von den protokollierten URLs werden die problematischen identifiziert. Diese wiederum werden maschinell (anhand von Unterfeldern) in zwei Gruppen aufgeteilt: a) weniger relevante, möglicherweise ohnehin nur kurzfristig intakte URLs (z.B. Verlagsbeschreibungen) b) dauerhaft relevante URLs. Ich gehe davon aus, dass die zweite Gruppe die weitaus kleinere ist. Die unter a) verzeichneten URLs werden nach einem festzulegenden Zeitraum er- neut geprüft und dann aufgrund von Fehlermeldungen gelöscht. Wenn eine Bib- liothek oder ein Bibliotheksverbund diese Prüfung ein weiteres Mal wiederholen möchte, kann das gerne getan werden. Damit endet der ausschließlich maschinell abzuwickelnde Anteil der Pflege. Die unter b) verzeichneten URLs sind bedeutend arbeitsintensiver zu pflegen: Wenn die URL eine Verknüpfung von einer Zeitschrift mit einer Internetressource darstellt, wird eine Meldung an die ZDB gemacht. Wenn die URL eine Verknüp- fung von der Titelaufnahme einer Monografie mit einer Internetressource dar- stellt, wird diese URL an die die WWW-Seite betreuende Institution mit der Bitte um URN-Vergabe gegeben; wenn das nicht möglich oder nicht gewollt ist, wird um die Nennung der aktuellen URL gebeten. Sobald das passiert und an den Bi- bliotheksverbund gemeldet worden ist, wird im Katalog die URL durch eine URN (notfalls die aktualisierte URL) ersetzt. Wenn sich binnen einer vereinbarten Frist herausstellt, dass das nicht geschieht bzw. geschehen kann, nimmt der ersterfas- sende Bibliotheksverbund selbst eine Aktualisierung oder Löschung dieser URL vor. Die Titelaufnahmen inkl. URN oder aktualisierter URL werden anschließend an alle anderen Bibliotheksverbünde geliefert, damit diese das Ergebnis der Arbeit nachnutzen können, so dass Doppelarbeit vermieden wird. Es ist dann den emp- fangenden Bibliotheksverbünden überlassen, nach welchem Modus sie die Daten in ihren Katalog einladen: Nur Kategorie für die ID des ersterfassenden Verbun-
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