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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Themen Digitale Bibliothek 1090 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 12 Die Art der bereitgestellten Daten entspricht weitgehend der Zusammensetzung der Partner-Einrichtungen: 73% Text-Objekte und 17% Bild-Objekte stehen 6% Audio- und 4% Video-Objekten gegenüber (in der Europeana insgesamt: 30% Text, 67% Bild, 2% Audio, 0,7% Video). Einige unserer Partner – und hier insbesondere die Landesbibliotheken – koope- rieren selbst wieder mit weiteren Partnern und agieren selbst als Aggregator. Auf diese Art und Weise sind die Inhalte geschätzter 40 weiterer Partner eingebun- den, so dass insgesamt etwa 70 Kulturerbe-Einrichtungen über EuropeanaLocal- Deutschland in der Europeana vertreten sind.9 3.3 Vertragliche Vereinbarungen: Auf dem Weg zu Linked Open Data Für die rechtliche Absicherung der Beteiligten sind Vereinbarungen zwischen Content Provider und Aggregator einerseits und Aggregator und Europeana an- dererseits notwendig. Gestartet ist die Europeana mit Verträgen („Europeana Data Provider Agreement“ & „Europeana Aggregator Agreement“), die die nicht-kommer- zielle Nutzung der bereitgestellten Metadaten und Voransichten erlauben. Nach einem intensiven Konsultationsprozess mit den Beteiligten, d.h. Content Providern und Aggregatoren, Endnutzern, Politik und Akteuren u.a. der Kreativin- dustrie, hat sich die Europeana dazu entschlossen, diese Nutzungsmöglichkeiten der Europeana-Metadaten und der Voransichten im neuen Standardvertrag, dem Europeana Data Exchange Agreement, auch auf eine kommerzielle Nutzung aus- zudehnen.10 Dies ermöglicht nicht nur eine breitere Nutzung der Europeana-API z.B. durch Partner, die Anwendungen und Apps – z.B. für Bildungszwecke – erstellen wollen, sondern auch die Bereitstellung der Europeana-Metadaten als Linked Open Data. Dies ist eine wesentliche Vorbedingung für die Einführung des Europeana Data Models (EDM), das die Europeana-Metadaten mit Methoden des Semantic Web zugänglich macht und eine echte Mehrsprachigkeit erst ermöglicht. 9 So gelangen über das Projekt stadtteilgeschichten.net Inhalte von mehr als 20 Stadtteilarchiven Hamburgs in die Europeana. Über die Digitale Bibliothek Greifswald sind derzeit neben Beständen der Universitätsbibliothek sechs Archive und eine museale Sammlung aus Mecklenburg-Vorpommern eingebunden. 10 Eine Beschreibung des Diskussionsprozesses und eine Auflistung der Pro-und-Kontra- Argumente ist hier zu finden: http://www.version1.europeana.eu/web/europeana-project/newagreement
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