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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue45.2011 (Rights reserved)

Themen Digitale Bibliothek 1088 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 12 Den Arbeitsablauf der Datenaufbereitung gliederten wir in die folgenen Schritte: 1. Kontaktaufnahme 2. Zusendung von Testdaten 3. Datenanalyse und Erstellung einer Abbildung 4. Datenkontrolle in der Europeana-Testumgebung 5. Vereinbarung der Importroutine 6. Bereitstellung für die Europeana 7. Auslieferung der Dokumentation Für die Normalisierung und Abbildung der Metadaten (Schritt 3) verwendeten wir XSLT-Stylesheets6, mit denen wir den Europeana-Standard ESE erzeugten. Diese Daten stellten wir in der Europeana-Testumgebung – einem Abbild des Europea- na-Portals – für die Content Provider bereit, die zudem eine Tabellenansicht ihrer aufbereiteten Metadaten und eine Abbildungsspezifikation erhielten (Schritt 4). Aufbauend auf der Rückmeldung der Partner wurde die Abbildung so lange ver- bessert, bis beide Seiten zufrieden waren. Nach diesem Schritt sollte der Aktuali- sierungs-Rhythmus der Metadaten festgelegt werden. Für die Bereitstellung der Metadaten für die Europeana nutzten wir zunächst den PKP-Harvester mit einem in EuropeanaLocal entwickelten Europeana-Plugin. Aus Performanzgründen nut- zen wir ab Anfang 2011 das Online-Werkzeug REPOX.7 Darüber hinaus untersuchten wir zu Beginn des Projekts frei verfügbare Datenre- positorien8, mit denen wir es auch kleineren Einrichtungen ermöglichen wollten, eigene digitale Inhalte im Internet zu präsentieren und an der Europeana teilzu- haben. Wir entschieden uns für Fedora Commons mit der im Projekt Muradora ent- wickelten Nutzeroberfläche und Rechtemanagement. Wir mussten jedoch bald erkennen, dass die aktive Betreuung eines eigenen Datenrepositoriums für unsere Partner unsere Ressourcen überstieg und beschränkten diese Aktivitäten auf ein Minimum. 3.2 Partnergewinnung Ab dem zweiten Halbjahr 2009 intensivierten wir unsere Bemühungen, neue Con- tent Provider zu gewinnen. Schon im Januar 2010 konnten wir erste Partner-In- halte in die Europeana bereitstellen, womit wir zu den ersten gehörten, die nach dem Start des Europeana-Prototyps neue Daten importierten. In Intervallen von 2 bis 3 Monaten brachten wir dann Inhalte weiterer Partner ein, bis wir im Mai 2011 90.000 Objekte von 29 Partnereinrichtungen aufbereitet hatten. 6 http://www.w3.org/TR/xslt 7 Beide Werkzeuge sind frei verfügbar: http://pkp.sfu.ca/harvester, http://repox.ist.utl.pt 8 Näher betrachteten wir: Greenstone (http://www.greenstone.org), DSpace (http://www.dspace.org) und Fedora Commons (http://fedora-commons.org)
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