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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 45.2011 (Rights reserved)

Themen Ausland 1058 Bibliotheksdienst 45. Jg. (2011), H. 12 reagieren auf diese Entwicklungen, z.B. durch Restrukturierungen mit dem mehr oder minder deutlich formulierten Ziel, Synergien zu schaffen. • Geodatenbezogene Serviceangebote (GIS) sind zumindest bei Einrichtungen der tertiären Bildung ein nicht untypisches Angebot von Bibliotheken, das von speziell qualifizierten Fachkräften getragen wird. Nicht selten sind derartige Angebote verbunden mit weiteren Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Zugänglichmachung und/oder Archivierung von Forschungsdaten. Diese Entwicklung könnte – ebenso wie die vier nachfolgend genannten – aus meiner Sicht durchaus Vorbildcharakter für deutsche Bibliotheken haben. • In einigen Fällen fungieren Bibliotheken als Archiv ihrer jeweiligen Trägerinstitution, was zumindest in einem Fall dezidiert als Mehrwert für die hausinterne Positionierung der Bibliothek angesehen wurde. • Im Bereich der Hochschulbibliotheken spielen „research guides“, mithin Online-Materialdossiers zu verschiedenen Themen, als elektronisches Serviceangebot eine gewisse Rolle – wobei allerdings keine Erkenntnisse zu der Frage vorliegen, welchen Stellenwert die Bibliotheksnutzer diesen Angeboten beimessen. Häufig wird eine bestimmte Software (LibGuides von Springshare) für Aufbau und Pflege dieser Dossiers eingesetzt. • Es gibt erkennbare Bemühungen, das organisationsintern vorhandene Wissen systematisch zu organisieren und zugänglich zu machen, sowohl für die Bibliotheksmitarbeiter als auch, wo opportun, für die Bibliothekskunden. Zu diesem Zweck werden beispielsweise interne Wiki-Plattformen aufgesetzt oder Nutzeranfragen datenbankbasiert erfasst und bearbeitet. • Vom – möglicherweise gewachsenen – Stellenwert der Bibliothek als Lern- und Arbeitsort, aber vielleicht auch als Refugium zeugt die Tatsache, dass in einigen Bibliotheken die Innenräume teilweise bewusst „wohnlich“ gestaltet wurden, beispielsweise durch die Einrichtung von „Leselounges“ mit Sesseln oder Sitz-/Liegesäcken. Jenseits dieser konkreten inhaltlichen Punkte wird mir der Ausflug in die US-ame- rikanische Bibliothekswelt aber auch deshalb in guter Erinnerung bleiben, weil ich während der beiden Wochen einer Vielzahl von Kollegen begegnet bin, die mich nicht nur durch ihre Professionalität, sondern auch durch ihre Freundlichkeit und Offenheit beeindruckt haben. Nicht zuletzt deshalb bin ich der Checkpoint Charlie Stiftung und der Initiati- ve Fortbildung ausgesprochen dankbar dafür, dass ich mit ihrer substanziellen Unterstützung diese Reise unternehmen konnte.
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