Path:
Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Erschließung Themen Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 10 965 MARC and its relatives“ wurden sehr verschiedene Vorträge dargeboten. Zunächst berichtete der Vorsitzende des Permanent UNIMARC Committee (PUC), Alan Hop- kinson, über die jüngsten Entwicklungen aus der Welt des Formats UNIMARC, gefolgt von François-Xavier Pélegrin (International ISSN Centre, Paris, Frankreich), der unter dem Titel „The Data Exchange within the ISSN Network: The UNIMARC Example“ über den Datentausch innerhalb der ISSN-Zentren referierte und dabei auf die Geschichte der ISSN seit den frühen siebziger Jahren zurückblickte. Mehr als 1,53 Millionen ISSNs wurden seither von 86 nationalen, überwiegend an Na- tionalbibliotheken angesiedelten ISSN-Zentren vergeben. Die Zentren arbeiten nach gemeinsamen Regeln und konvertieren eingehende Daten in das Format MARC 21. Der Export kann in vielen anderen nationalen Formaten erfolgen. Frank- reich, der Iran, Portugal und einige andere Länder erfassen ihre ISSN-Datensätze in UNIMARC, was eine enge Zusammenarbeit des ISSN-Netzwerks mit dem PUC erforderlich macht. In?s Cordeiro (National Library of Portugal, Lissabon, Portu- gal) trug in Abwesenheit von Nuno Freire dessen Präsentation „UNIMARC in The European Library and related projects“ vor und gab einen Überblick über die An- wendung von UNIMARC in The European Library (TEL) und in Projekten, die damit in Verbindung stehen. Für TEL wurde im Jahre 2007 im Rahmen einer Umfrage er- mittelt, dass rund ein Drittel von 29 beteiligten Nationalbibliotheken, vorwiegend aus Südosteuropa, UNIMARC anwenden. Dieses Format zu unterstützen, war für TEL daher wichtig. Der Beitrag berichtete über UNIMARC in den Projekten TEL- plus und ARROW (Accessible Registries of Rights Information and Orphan Works towards Europeana) und legte dabei ein besonderes Augenmerk auf Informatio- nen über eine FRBRisierung im Rahmen von TELplus. Dabei hat man sich auf eine kleine Datenmenge, nämlich eine Sammlung der Werke von Literaturnobelpreis- trägern, beschränkt. Auch Khaled Habchi (Higher Institute of Documentation, University of Manouba, Manouba, Tunesien) konnte in Göteborg nicht anwesend sein. Alan Hopkinson trug daher dessen Vortrag über die Anwendung von UNI- MARC in Nordafrika am Beispiel von Tunesien unter dem Titel „L‘usage d‘UNIMARC dans un environnement culturel et linguistique nord africain: le cas de la Tunisie“ vor. Neben einer Beschreibung der kulturellen Gemeinsamkeiten des Maghreb er- läuterte die Präsentation die Situation von UNIMARC in Algerien, Marokko und Tu- nesien und führte einige Gründe für die Wahl dieses Formats an. Der Vortrag ging auf die Frage des Datentauschs zwischen tunesischen und anderen Bibliotheken des Nahen Osten und des Westens ein und legte einen besonderen Schwerpunkt auf die Zweisprachigkeit der Daten. Eustache M?gnigb?to (Bureau d‘Etudes et de Recherches en Science de l‘Information (BERSI), Saint Michel, Cotonou, Republik Benin) war ebenfalls nicht anwesend. Sein Vortrag „Une base de données au for- mat bibliographique UNIMARC sous ABCD“ über ein integriertes Bibliothekssys- tem namens ABCD, das auf der von der UNESCO geförderten Software CDS/ISIS basiert und seit 2007 entwickelt und gepflegt wird, steht auf der IFLA-Website zur Verfügung.
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.