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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 8/9 845 Kundenservice und digitale Dienste im Blickpunkt: Leistungsvergleich für Bibliotheken liegt vor 270 Bibliotheken, darunter auch 17 aus Österreich, der Schweiz, Italien, Slowenien und Tschechien, stellten sich erneut einem umfangreichen Leistungstest im Biblio- theksindex BIX, dem deutschen Ranking für Stadt- und Hochschulbibliotheken. Die besten Stadtbibliotheken kommen aus Dresden, Göppingen, Biberach/Riß, Wittlich und Abtsgmünd. Bei den Hochschulbibliotheken führen die Universitäts- bibliothek Heidelberg, die Bibliothek der Universität Konstanz und die Bibliothek der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz die Ranglisten an. Die Ergebnisse des BIX-Bibliotheksindex zeigen: Die Bibliotheken sind in Sachen digitale Dienstleistungen kompetente Partner. Stadt- und Hochschulbibliotheken versorgen in zunehmendem Maße ihre Kunden mit vielfältigen virtuellen Dien- sten. Dabei fließen in Hochschulbibliotheken jährlich im Durchschnitt 30%, teil- weise sogar bis zu 75% des Medienetats in elektronische Bestände. Elektronische Fachzeitschriften, E-books oder Datenbanken stehen den Kunden täglich für Studium, Forschung und Weiterbildung zur Verfügung. Doch die Biblio- theken sind keinesfalls nur virtuelle Räume: Die BIX-Ergebnisse zeigen gleicher- maßen die hohe Bedeutung der Bibliotheken als reale Orte des Lernens und der Kommunikation. So kommen jede Woche rund 35.000 Besucher in die 23 Zweig- stellen der Städtischen Bibliotheken Dresden. Und jeder zweite Studierende der HTWG Konstanz hat 2009 eine Schulung zur Informationskompetenz in der Biblio- thek besucht. FIZ Technik: Stellungnahmen von Experten zum Insolvenzantrag Die Nachricht vom Insolvenzantrag des Fachinformationszentrums Technik (FIZ Technik) hat hohe Wellen geschlagen. Einhelliger Tenor: Mit einem „Aus“ für den renommierten Anbieter technischwissenschaftlicher Fachinformationen ginge dem Standort Deutschland ein entscheidendes Stück Innovations- und Zukunfts- fähigkeit verloren. Die überraschende und kurzfristige Entscheidung des Bundes- ministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), sämtliche Fördermittel für das FIZ Technik zu streichen, hat die Einrichtung Ende April in finanzielle Schwie- rigkeiten gebracht. Die Sorgen um den Fortbestand des FIZ Technik sind begründet, denn im deutsch- sprachigen Raum gibt es für Forschung, Entwicklung, Wissenschaft und Lehre kein
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