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Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Digitale Bibliothek Themen Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 7 695 Die bereits bisher bereitgestellten Verlagsinformationen und Weiterverlinkungen wurden durch einen Button „Open Access Policy des Verlages in SHERPA/RoMEO suchen“ erweitert. Durch Anklicken des Buttons öffnet sich ein neues Fenster di- rekt vor der Anzeige (vgl. Abb. 9b). In diesem werden die wichtigsten SHERPA/Ro- MEO-Informationen zu den Archivierungsbedingungen von Pre- und Post-Print (gegebenenfalls mit Einschränkungen) angezeigt. Zugleich wird Auskunft dar- über gegeben, ob es sich bei dem Verlag um einen weißen, gelben, blauen oder wie in diesem Fall um einen grünen RoMEO-Verlag handelt, d.h. ob das Archivie- ren von Pre- und Post-Print offiziell nicht erlaubt oder nur für den Pre-Print, nur für den Post-Print oder eben für beide erlaubt ist. Über das Logo von SHERPA/RoMEO deutsch kann man direkt zu den bei DINI eingebundenen Seiten gelangen und zusätzliche Informationen erhalten oder nach den Open-Access-Bedingungen weiterer Verlage oder Zeitschriften recherchieren. Anders als bei SHERPA/RoMEO deutsch werden die Informationen für die EZB- Anzeige direkt von SHERPA/RoMEO in Nottingham geliefert. In einem weiteren Kooperationsschritt wurde in Nottingham speziell für Deutschland eine neue API bereitgestellt, die Informationen direkt auf Deutsch zur Verfügung stellt. Hier- für müssen in regelmäßigen Abständen die neu hinzugekommen Bedingungen (Phrasen) aus dem Englischen übersetzt werden. Dies stellt derzeit noch einen größeren Aufwand dar, da sich die zugesagte Normierung und Standardisierung als schwierig erweist und wohl nicht so bald im gewünschten Ausmaß zu errei- chen ist. Nichtsdestotrotz stellt diese neue API einen erheblichen Fortschritt hin- sichtlich der internationalen Kooperation dar, denn diese technische Lösung ließe sich relativ einfach auf weitere Sprachen ausweiten. 4. SHERPA/RoMEO international Informationen zu den Open-Access-Bedingungen von Verlagen werden in zahl- reichen Ländern bereits seit einigen Jahren gesammelt. Die Entwicklung der SHERPA/RoMEO-Datenbank in Großbritannien wurde daher dankbar begrüßt und die Daten aus Nottingham werden seither nicht nur in Deutschland auf die unter- schiedlichste Weise nachgenutzt.34 In Australien wurde im Rahmen des vom Department of Employment, Science and Training an der Queensland University of Technology (QUT) geförderten „Open Access to Knowledge (OAK) Law Project” die OAK-List35 entwickelt. Diese Web-basierte Liste enthält Informationen über Verträge und Open Access Policies von Verlagen und orientiert sich an den SHERPA/RoMEO-Einteilungen und -Far- 34 Vgl.: , hier sind einige Nutzer der SHERPA/RoMEO-Daten aufgelistet. 35 OAKList: .
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