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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Bibliotheken Themen Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 6 611 sachen“20, „Dissertationen“21 vorgeschlagen worden. Die UB der EUV versucht vor- erst, ohne solche Ansätze auszukommen. Zeitschriften • Bzgl. einzelner Jahrgänge unvollständige Zeitschriftenbestände (Jahrgänge, die nicht gebunden werden, weil seit Jahren einzelne Hefte fehlen: aussondern oder komplettieren) (vgl. Ahlborn / Marbach 2008) • Betriebszeitschriften • Bibliografische Zeitschriften, die via WWW voraussichtlich dauerhaft frei zu- gänglich sind oder die in dieser Bibliothek als Kumulation vorhanden sind. Ersetzbar, technisch überholt oder bibliothekarisch unpraktisch Publikationen, die in der Bibliothek auf Mikrofilm/-fiche bereits vorhanden sind (es ist dann zu überprüfen, ob das Printexemplar oder der Mikrofilm/-fiche ausgesondert wird) Publikationen, die online via Internet erhältlich sind (kostenfrei oder durch die Bibliothek voraussichtlich dauerhaft lizenziert) Stark beschädigte Bücher, sofern diese nicht selten und besonders wertvoll sind AV- und sonstiges Datenträger-Material, das mit den an dieser Bibliothek verfügbaren Geräten nicht mehr abspielbar ist besonders kleinformatige oder nicht lesesaaltaugliche Medien (z.B. Karteikarten). Es ist ratsam, mit den Fakultäten entweder die aufgrund dieser Kriterien erzeug- ten Listen von voraussichtlich auszusondernder Literatur oder besser noch die Aussonderungskriterien selbst abzustimmen. Letzteres hätte für die Bibliothek und die Fakultäten den Vorteil, nicht alle Jahre wieder die Diskussion über einzel- ne Aussonderungskandidaten führen zu müssen: Die Bibliothek würde sich in die- sem Zusammenhang dauerhaft handlungsfähig machen, ohne Rücksprache mit Externen halten zu müssen. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Aussonderung umgangen werden, in- dem eine Umstellung ins Magazin erfolgt. In extrem seltenen Fällen können im Magazin Dubletten aufgestellt werden bzw. bleiben. Drei- und Vierfachexemplare dürfen in keinem Fall im Magazin aufgestellt werden. Sofern das bereits gesche- hen ist, ist das in einem zu vereinbarenden Zeitrahmen, z.B. binnen Jahresfrist zu ändern! Die damit einhergehenden Arbeiten passieren selbstverständlich nicht von al- lein. Es ist Aufgabe der Fachreferenten, die Entscheidung über die Umstellung ins Magazin bzw. eine Aussonderung zu treffen. Zudem sind weitere Mitarbeiter be- 20 Vgl. „Konstanzer Aussonderungstabelle“ für bestimmte Fächer in Kirchgäßner (2007). 21 Vgl. Richtlinien Sachsen-Anhalt. In den bayerischen Richtlinien (Punkt 2.4.) ist von „älteren Dissertationen“ die Rede.
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