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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Themen Betriebsorganisation 598 Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 6 1. das manageriale Potenzial der „Wissensbilanz – Made in Germany“ für (Öf- fentliche) Bibliotheken an einem Pilotbeispiel zu veranschaulichen und in die Fachöffentlichkeit zu kommunizieren. 2. über die „Wissensbilanz – Made in Germany“ eine strukturelle Innenansicht (75%) vorzunehmen, die Stärken und Schwächen, Potenziale und Handlungs- felder sowie Interdependenzen weicher Faktoren und deren Einfluss auf die Wertschöpfungskette aufdecken will. Manageriale Handlungsoptionen werden so aufzeigt. Als extern wirkendes Marketinginstrument (25%) dienen Wissensbilanzen einer deutlicheren Profilschärfung, ggf. gar einer Profil(um) bildung inklusive des Abbaus von Informationsasymmetrien zu externen Ziel- gruppen (Kunden, Auftraggebern, Partnern). 2. Erste Ergebnisse Von 14 definierten Erfolgsfaktoren (die ihrerseits in unterschiedlicher Intensität auf sieben Geschäfts prozesse bzw. Geschäftserfolge einwirken) verfügen, so die ersten Ergebnisse, folgende sieben über ein sehr starkes Entwicklungspotenzial: einerseits (überwiegend im Bereich Humankapital) sind dies Sozialkompetenz und Kundenorientierung (HK 4); Mitarbeitermotivation (HK 5) sowie Mitarbeiter- erfahrung und Innovationspotenzial (HK 2) – andererseits (überwiegend im Be- reich Strukturkapital) Wissensdokumentation und Informationstechnologie (SK 4); Mitarbeiterqualifikation (HK 1); Organisationskultur und Arbeitsklima (SK 2) und Führungsprozesse (SK 1). Bereits gut positioniert sind dagegen die Bereiche Führungskompetenz und Füh- rungsverhalten (HK 3) und die Beziehungen zu den Kooperationspartnern (BK 2), wohingegen Innovation und kontinuierlicher Verbesserungsprozess (SK 5) sicher noch entwickelt werden kann. Die Erfolgsfaktoren im Bereich Beziehungskapital können von der Analyse her zurückgestellt werden, ebenso wie der Faktor Kooperation, Wissenstransfer und lernfördernde Arbeitsumgebung. 3. Beispielanalyse zum Erfolgsfaktor „Sozialkompetenz und Kundenorientierung (HK 4)“ Wie oben angeführt, verfügt der Erfolgsfaktor Sozialkompetenz und Kunden- orientierung (HK 4) über das größte Entwicklungspotenzial. Dieser Faktor ist folgendermaßen definiert: Sozialkompetenz und Kundenorien- tierung bedeutet, sich in Interaktion mit Menschen situations gemäß zu verhalten und gemeinsam Aufgaben zu bewältigen. Dazu gehören Soft Skills und Kommu-
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