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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue44.2010 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 1 53 tende Funktion und Attrak tivität der Bibliothek als Arbeitsum gebung für die nut- zenden Wissenschaftlerinnen und Wissen schaftler noch zusätzlich zu steigern. Die Sachbeihilfen können auch für Pilotprojekte sowie als Starthilfen zur Weiter- entwicklung von Dienstleistungen beantragt werden. Starthilfen für Maßnahmen, die nur bei einer längeren Lauf zeit sinnvoll durchgeführt werden können, stehen unter der Bedingung, dass nach Ablauf der maximalen Förderdauer ihre laufende Weiterfinanzierung durch den Unterhaltsträger der Biblio thek ge sichert ist. Die Beantragung von Erwerbungsmitteln ist möglich. Aller dings können aus- schließlich inhaltlich und zeitlich klar eingrenzbare Erwerbungsmaßnahmen un- terstützt werden, die einer gezielten Optimierung des wissenschaftlich relevan ten Spezial bestandes zur Nutzung vor Ort dienen – beispielsweise Maß nahmen zur Lückenergänzung oder zur Entwicklung und Stärkung eines weiteren Sammel- schwerpunktes, nicht aber zur Anschaffung besonderer Einzelausgaben oder zur laufenden Erwerbung von Neuerscheinungen, die dem Grundauftrag der Biblio- thek zuzurechnen sind. Während der Laufzeit des Projektes darf die Förderung die durchgängige Bereitstellung eines angemessenen Bibliotheks etats für den origi- nären Bestandsaufbau und dessen laufende Erschließung aus Mitteln der Träge- reinrichtung weder ganz noch in Teilen ersetzen. Die Antrag stellende Bibliothek muss die Sicherheit und Kontinuität des eigenen Er werbungs etats nachweisen. IV. Antragstellung und Termine Anträge müssen bis spätestens zum 31. Mai 2010 an die Geschäftsstelle der DFG, Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme, ge- richtet wer den. Bitte orien tieren Sie sich bei der Antragstellung an dem „Merk- blatt und Leitfaden für die Antrag stellung im Bereich der Wissenschaftlichen Lite- raturversorgungs- und Informationssysteme (LIS)“ (DFG-Vordruck 12.01). Falls Sie planen, einen Antrag in dieser Ausschreibung einzureichen, wird darum gebeten, die Geschäftsstelle bis zum 1. März 2010 in einer unverbindlichen Absichtserklä- rung darüber zu informieren. Der Antrag soll unter Punkt 2 („Ausgangslage, eigene Vorarbeiten“) in übersicht- licher und aus sage kräftiger Form die Informationen enthalten, die in diesem Merkblatt als Voraussetzungen für die Förderung genannt und für die Begutach- tung notwendig sind (s. II u. V). Insbeson dere gilt dies für die Erläuterung des Um- fangs und der Qualität des Spezialbestandes und seiner Pflege, für die Servicelei- stungen vor Ort und die herausragende Bedeutung der Ein rich tung für das Fach und für Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlerin nen und Wissenschaftlern. Der Antrag soll eine detaillierte Projektplanung sowie ein klares Arbeits-, Men- gen- und Zeitge rüst für das Vorhaben und seine vorgesehene Gesamtlaufzeit ent- halten. Bei beantragten Starthil fen und Pilotvorhaben sind bereits im Erstantrag
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