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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Themen Digitale Bibliothek 452 Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 5 die einzelnen Beiträge komfortabel als (durchsuchbares) PDF herunterladen kön- nen. Bei anderen Projekten, die große Mengen an Zeitschriftenliteratur digitalisie- ren, ist häufig kein vergleichbar komfortabler Zugriff auf die einzelnen Aufsätze möglich – bislang auch nicht bei BHL. Etwa drei Viertel aller nachgewiesenen Projekte (33 von 41) haben jeweils weniger als 1.000 Digitalisate erstellt und verfügbar gemacht. Ungefähr die Hälfte aller Pro- jekte – darunter alle sieben oben genannten Großprojekte – bietet den Benutzern die Möglichkeit, die digitalisierten Titel bzw. Bände vollständig als PDF herunter- zuladen; diese Möglichkeit wird von wissenschaftlich tätigen Biologen in hohem Maße gewünscht bzw. gefordert10. Bei kleineren Projekten fehlt ein solches PDF- Angebot tendenziell eher als bei großen Projekten bzw. bei der sogenannten Massendigitalisierung; teilweise geht es bei den kleineren Projekten um Digitali- sate von einer überschaubaren Anzahl besonders rarer Werke, die in besonderen „Viewern“ präsentiert werden (vgl. „boutique digitization“11). Etwa ein Fünftel aller Projekte weist in der eigenen Webpräsenz nicht nur eigene Digitalisate nach, sondern auch solche aus anderen Projekten, mit denen fachlich, geografisch oder in administrativer Hinsicht Gemeinsamkeiten bestehen. Auch hier nimmt BHL eine Spitzenstellung ein, nachdem der Titelbestand im BHL-Portal im zweiten Halbjahr 2009 durch Kooperation mit dem Internet Archive um mehr als 15.000 Titel angereichert wurde. Die Tatsache, dass manche Digitalisate nicht nur im Webauftritt desjenigen Projektes nachgewiesen sind, welches die Digita- lisierung durchgeführt hat (Eigendigitalisat), sondern auch in den Webauftritten anderer Projekte, kann bei Schaffung übergreifender Nachweissysteme zu Pro- blemen mit dubletten Nachweisen führen. 10 Tenopir, C. (2003): Use and users of electronic library resources: an overview and analysis of recent research studies. 72 pp. [http://www.clir.org/pubs/reports/pub120 /pub120.pdf, Download 04.05.2004] Washington, D.C. (Council on Libr. & Inf. Resources); dort speziell zu Biologen S. 15, 32. Des Weiteren: Kasperek, G. (2008): Literaturbezogene Arbeitsweisen von Wissenschaftlern in der Biologie. 50 S. + Anhang. (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Heft 223.) [http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h223/, Download 25.01.2008]. Des Weiteren: Hull, D., Pettifer, S.R. & Kell, D.B. (2009): Defrosting the digital library: bibliographic tools for the next generation web. In: PLoS Computational Biology 4 (10): e1000204. 11 Milne, R. (2008): From “boutique” to mass digitization: the Google Library Project at Oxford. In: Earnshaw, R. & Vince, J. (eds.): Digital convergence – libraries of the future: 3–9. London (Springer).
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