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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue44.2010 (Rights reserved)

Themen Betriebsorganisation 400 Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 5 Der Ist-Zustand ist regelmäßig davon geprägt, dass zwar große Räumlichkeiten organisiert werden können, diese aber keine PC-Ausstattung für jeden Sitzplatz aufweisen. Häufig sind die vorhandenen PC-Pools nur beschränkt verfügbar. Bei der Auftei- lung von großen Kursen ist ferner der sonstige Studienplan und die Platzierung des Angebots zu akzeptablen Zeiten zu berücksichtigen. Personell steht als Dozent regelmäßig nur ein Fachreferent für den jeweiligen Kurs zur Verfügung. In einigen Bibliotheken erfolgt eine personelle Verstärkung durch weitere Bibliotheksmitarbeiter/-innen. Ein weiterer Umstand, der die Organisation von Großveranstaltungen gegenüber kleineren und mittleren kennzeichnet, ist die geringere Flexibilität auf äußere Veränderungen. Beispielsweise ist nicht nur das Organisieren einer geeigneten Räumlichkeit wegen der geringeren Auswahl ein Problem, sondern auch das kurz- fristige Auffinden einer Ersatzmöglichkeit, wenn die alte Räumlichkeit nicht mehr zur Verfügung steht. 2. Zieldefinition und Umsetzung Ziel ist die Versorgung von großen Studierendenzahlen mit Veranstaltungen zur Informationskompetenz. Für die Zielerreichung kommen mehrere Modelle in Betracht. Diese werden im Folgenden beschrieben und erörtert. Dabei soll auch die besondere Bedingung von Großveranstaltungen – die geringere Flexibilität – angemessen berücksich- tigt werden. 2.1 Beschränkungsmodell Das Beschränkungsmodell ist organisatorisch am Einfachsten. Die Teilnehmer- zahlen der Kurse sind limitiert. Die Organisation kommt mit den mit PCs ausge- statteten Räumlichkeiten aus. Erforderlich sind ein faires Zuteilungsverfahren für die vorhandenen Plätze und eine entsprechende Nachrückliste. Gleichmäßige Limitierungsmöglichkeiten gibt es in zahlreichen Formen z.B. nach Studienfort- schritt, Studiengang, angestrebtem Studienabschluss usw. Durch die Teilnehmer- beschränkung auf eine relativ kleine Zahl von Kursteilnehmern ist die Flexibilität relativ hoch. Fast ebenso deutlich liegen die Nachteile des Beschränkungsmodells auf der Hand. Das angestrebte Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit dem IK-An- gebot wurde nicht erreicht.
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