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Volume Heft 3/4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Themen Altes Buch 256 Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 3/4 bots ab. Negativ zu vermerken ist in diesem Zusammenhang, dass die Hilfetexte der Einbanddatenbanken nicht immer klar verständlich sind und zudem oft nicht an der Stelle angeboten werden, an der dem Nutzer die Probleme entgegentre- ten. Häufig sind die Projekte so aufgebaut, dass der Nutzer zunächst den Hilfetext lesen und anschließend die Recherche beginnen sollte; tatsächlich lehrt aber die Erfahrung, dass die meisten Anwender sofort mit der Recherche beginnen und erst auf die Hilfetexte zurückgreifen, wenn sie keine oder nicht die gewünschten Treffer erhalten; ein Problem, mit dem sich nicht nur die Anbieter von Einband- datenbanken konfrontiert sehen. Einige Datenbanken bieten fremdsprachige Ver- sionen an42, in der überwiegenden Zahl ist eine solche Option leider noch nicht realisiert. Zudem ist leider zu konstatieren, dass in jeder Einbanddatenbank unterschied- liche Recherchemasken angeboten werden und die Art sowie die Anzeige der Metadaten erhebliche Unterschiede aufweist. Dies verlangt von den Nutzern, dass sie sich in jedes Angebot neu einarbeiten müssen, was Zeit und Energie kos- tet. Die meisten Einbanddatenbanken erschließen sich weitgehend intuitiv. Recht komplex ist die Handhabung der „Einbanddatenbank“, was jedoch weitgehend mit der Schwierigkeit des Materials zusammenhängt. So verfügen beispielsweise mehrere der Sammlungen, die in die Einbanddatenbank aufgenommen wurden, über eine interne Zählung; diese muss in der Datenbank entsprechend wiederge- geben werden. Durch die Integration verschiedener Sammlungen müssen unter- schiedliche individuelle Gegebenheiten berücksichtigt werden, was bei Daten- banken, die den Bestand nur einer Bibliothek umfassen, entfällt. Ausblick und Entwicklungspotenzial Sehr wünschenswert wäre von Seiten der Nutzer eine größere Einheitlichkeit im Erscheinungsbild und den Rechercheangeboten innerhalb der verschiedenen existierenden Einbanddatenbanken. Momentan stellt sich die Situation so dar, dass jeweils eine individuelle Einarbeitung notwendig ist. Zudem wäre es bei vie- len Projekten günstig, wenn auf den Homepages ausführlichere Informationen zum Projekt und zur Handhabung der Datenbanken gegeben würden. Vorteilhaft wäre es auch, die Fälle, die ausführliche Informationen anbieten, auf ihre Vollstän- digkeit zu überprüfen. Mit etwas höherem Aufwand ließen sich technische Verbesserungen der Daten- banken erreichen, zu denken ist hier etwa an den Ausbau von Verlinkungen zu anderen Einband- sowie relevanten Handschriften-, Inkunabel- und Frühdruck- datenbanken. 42 So die „Digitale Einbandsammlung der USB Köln“, „Encuadernación Histórica de la Real Biblioteca“ und die „Datenbank Buchschließen und Buchbeschläge“.
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