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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 136 Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 2 • Leichte Einbindung allgemeiner Bibliotheksinformationen, Neuerwerbungs- listen oder Literaturempfehlungen. 7. Ausblick Die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich hat mit Symphony ein mo- dernes, leistungsfähiges und den Standards angepasstes Bibliothekssystem im Betrieb. Die Installation des Systems auf einem virtuellen Server entspricht dem derzeitigen Stand der IT-Technologie. Die Daten liegen im MARC21-Format vor und es wird in Zukunft deutlich besser möglich sein, an andere Katalog- und Be- stellsysteme anzudocken. Mittel- bis langfristig wird die Bibliothek weitere Systeme der Firma SirsiDynix zur Optimierung der Kundenbedürfnisse und der internen Geschäftsabläufe testen: • StaffClient: Der webbasierte Client soll primär den Institutsbibliotheken für einfache Verwaltungsaufgaben ihrer Bestände und institutsinterner Ausleihen dienen • Enterprise: Add-on zur e-Library mit erweiterten Suchmöglickeiten • WebReporter: Tool zu Erstellung komplexer Statstiken und Reports. 8. Fazit Was kann aus dem Projekt gelernt werden? Erstanwender zu sein ist Chance und Risiko zugleich. Einerseits ist man sich der vollen Aufmerksamkeit des Supports sicher, was in an- deren Fällen nicht immer gegeben ist. Man hat die Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitentwicklung eines Produkts, was natürlich die Chance erhöht, dass es auf die jeweils eigenen Bedürfnisse gut zugeschnitten ist. Und schließlich liegt in der Herausforderung auch ein Reiz an sich, der jedenfalls größer ist als bei einem Standard-Update. Auf der anderen Seite treten Probleme und Verzögerungen mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit als bei einer Migration „in der Masse“ auf. Schließlich muss auch der Hersteller vieles erst selbst lernen und die besten Wege mit „Trial and Error“ erkunden. Man muss mit völlig neuen Situationen rechnen. Im vorliegenden Fall betraf dies zum einen die personellen Wechsel: Von den vier Personen auf den beiden obersten Hierarchieebenen hatten am Ende des Projekts drei den Arbeitsplatz gewechselt und damit das Projekt verlassen. Eine gewisse Sprunghaftigkeit in der Produktpolitik tat ihr übriges: Das alte Bibliothekssystem hieß Horizon, das neue heißt Symphony. Dazwischen gab es allerdings zusätzlich die Bezeichnungen Corinthian, Rome und Unicorn.
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