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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue44.2010 (Rights reserved)

Themen Erschließung 1140 Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 12 - Die Klassifikation soll für einen möglichst hohen Anteil der zu klassifizierenden Medien die Zuordnung zu genau einer speziellen Klasse (Systemstelle) erlauben. - Die Klassifikation soll monohierarchisch sein, aber überall da, wo es sinnvoll ist, Schlüsselungen aufweisen. - Die Klassifikation soll so umfangreich sein, dass alle speziellen Klassen etwa gleich viel Titel enthalten, und zwar im Durchschnitt 15–30. - Die Klassifikation soll hierarchieabbildende, leicht merkbare Notationen haben.15 Dazu sollte die Systematik ein hohes Maß an Elastizität und Flexibilität aufweisen, damit neu hinzukommende, bislang aber nicht vorhersehbare Subdisziplinen der Medienwissenschaft später noch einen Platz in der Systematik finden können und die Systematik somit langfristig nutzbar bleibt. Vorgehensweise Zudem stellte sich uns die Frage, ob wir besser induktiv vorgehen, d.h. die Sys- tematik ausgehend vom speziellen Konstanzer Buchbestand zur Medienwissen- schaft entwickeln oder deduktiv, also unabhängig vom Konstanzer Buchbestand. Wir haben uns für die deduktive Vorgehensweise entschieden, um eine allge- meingültige Systematik für die Medienwissenschaft zu erhalten, die damit nicht abhängig ist von den bisherigen Forschungsschwerpunkten in Konstanz (die sich ja ändern können) und die dadurch über Konstanz hinaus eingesetzt werden kann. Wir haben allerdings an mehreren Stadien der Erstellung der Systematik die Gegenprobe gemacht und getestet, ob sich der vorhandene Konstanzer Buchbe- stand in unsere neue Klassifikation einordnen lässt und daraufhin Strukturen in der Systematik überdacht und andere ergänzt. Als Grundlage haben wir andere Systematiken genutzt, dazu aktuelle Lehrwerke und Nachschlagewerke der Medienwissenschaft, u.a. auch um die Medienwissen- schaft von anderen Fächern wie Kommunikationswissenschaft und Publizistik abzugrenzen. Und: Eine nicht zu vergessende Grundlage war natürlich das Fach- wissen unserer Kooperationspartner/-innen. Es ist klar, dass das Erstellen einer neuen Systematik nicht von einem Fachreferen- ten allein geleistet werden kann, schon gar nicht neben der sonstigen Fachrefe- ratsarbeit. 15 http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h67/#anf.
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