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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 44.2010 (Rights reserved)

Programme 1068 Bibliotheksdienst 44. Jg. (2010), H. 11 sitz. In der Staatsbibliothek zu Berlin wird die Ausstellung „Köpfe der Berliner Wis- senschaften“ präsentiert. Für Tagungsteilnehmer bietet sich zudem die Gelegen- heit zu einer Führung durch die Ausstellung „Welt-Wissen“ im Martin-Gropius-Bau. In drei Sektionen werden zukunftsweisende Projekte und Strategien von Wissens- archiven vorgestellt und diskutiert. Referenten, Gesprächsteilnehmer und Moderatoren aus dem In- und Ausland be- leuchten anhand von konkreten Beispielen Wissensarchive und ihre Aktivitäten aus verschiedenen Perspektiven und unter ganz unterschiedlichen Fragestellungen. Abschließende Diskussionsrunden bieten Gelegenheit zu Austausch und Dialog. Sektion 1: Wissensarchive und Forschung Wissensarchive sind nicht nur an der Informationsvermittlung, sondern auch an der Wissensproduktion selbst beteiligt. Forschung, ausgehend von der Erfor- schung ihrer Bestände, gehört zu ihren grundlegenden Aufgaben. Um die material- und sammlungsbezogene Forschung in einen größeren Kontext zu stellen, kooperieren Wissensarchive heute in zunehmendem Maße mit anderen Forschungseinrichtungen – in einzelnen Projekten, strategischen Kooperationen, Verbünden oder Programmen. In Sektion 1 werden diese vielfältigen Verknüpfun- gen zwischen Wissensarchiven und Forschungseinrichtungen thematisiert. Neben Fragen, die die damit einhergehenden Potenziale und Wechselwirkungen grundsätzlich ausloten, werden auch mögliche Vorbehalte, Probleme und Lö- sungsansätze solcher spartenübergreifender Zusammenschlüsse zu erörtern sein. Darüber hinaus werden Stipendiaten und Gastwissenschaftler der SPK in fünfmi- nütigen „Mini-Spotlights“ ihre Forschungsprojekte in den Einrichtungen der Stif- tung präsentieren und damit die Bedeutung wissenschaftlichen Austausches aus ihrer Perspektive thematisieren. Sektion 2: Wissensarchive und Forschungsinfrastruktur Eine zentrale Aufgabe von Museen, Bibliotheken und Archiven als Wissensarchive ist es, den Zugang zu den von ihnen bewahrten Objekten-, Text-, Bild- und Ton- speichern für Wissenschaft und Forschung zu ermöglichen. Dafür gestalten sie Informationssysteme, die neue Technologien nutzen und von Vernetzung und Interaktivität geprägt sind. In Sektion 2 werden daher zukunftsweisende Projekte und Strategien von Wis- sensarchiven und deren Bedeutung für die Wissenschaftslandschaft vorgestellt. Fragen nach neuen Informationsstrukturen, sich entsprechend verändernden Me- thoden und Disziplinen sowie Nutzererwartungen stehen dabei im Mittelpunkt. Sie sollen mit Blick auf die verschiedenen Wissensarchive (z.B. Naturkundemu- seum – Kunstmuseum) den gegenwärtigen Stand, Desiderate und Zukunftsfelder verdeutlichen.
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