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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 43.2009 (Rights reserved)

Themen Digitale Bibliothek 992 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 10 Um ein bedarfsadäquates Angebot zu etablieren, bildet die enge Kooperation mit Wissenschaftlern einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeit der Projektpartner. Für medien buehne film wurde ein Wissenschaftlicher Beirat ins Leben gerufen, der fachliche Richtlinienkompetenz wahrnimmt. Dem Gremium gehören einerseits die zentralen Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) sowie die Gesellschaft für Theaterwissenschaft an. Andererseits sind einzel- ne Fachvertreter und weitere wissenschaftliche Einrichtungen im Beirat vertreten. Nach Beantragung der DFG-Förderung sowie eingehenden Planungs- und Kon- zeptionsphasen startete die erste Projektphase im September 2007. Besondere Zäsuren in der bisherigen Arbeit bildeten die Fertigstellung eines Datenbanksys- tems für die Erschließung von Internetquellen, die Etablierung eines komplexen Metasuchsystems, der Onlinegang zum Jahreswechsel 2008/09 und die Beantra- gung einer weiteren Förderphase im Frühjahr diesen Jahres. Die Virtuelle Fachbi- bliothek medien buehne film ist frei zugänglich und wird seit dem Launch kontinu- ierlich inhaltlich ausgebaut, optimiert und in den Zielgruppen beworben. 2. Anforderungen an das Portal – Herausforderungen für die Projektgruppe Im digitalen Zeitalter reicht es nicht mehr, nur konventionelle Materialien für den wissenschaftlichen Bedarf vorzuhalten. Das immer breiter werdende Angebot an relevanten Internetquellen und Netzpublikationen wird bisher unvollständig und uneinheitlich erschlossen. Wissenschaftler und Studierende binden in ihre fach- spezifische Suche in zunehmendem Maße Volltexte, thematische Websites, Da- tenbanken, Linklisten und Bibliothekskataloge aus dem Netz ein. Daher ist es ein wesentlicher Aufgabenschwerpunkt des Portals, diese Entwicklung aufzugreifen und ein entsprechendes Angebot an fachrelevanten Internetquellen zu erschlie- ßen und bereitzustellen. Auf diesem Weg soll ein hybrides Bibliotheksangebot geschaffen werden, das die Leistungen des langjährigen Bestandsaufbaus der SSG-Bibliotheken in Form der Bibliothekskataloge (Ausschnitte) mit dem Zugriff auf digitale Dokumente kombiniert. Durch die Bündelung dieser verschiedenen Datenquellen in der ViFa kann die Recherche somit gleichzeitig nach allen mögli- chen Publikationsformen erfolgen. Wesentlich für die Interoperabilität verschiedener Informationssysteme sind Stan- dards, die den Austausch der Daten ermöglichen. Für die Einbindung der Virtu- ellen Fachbibliothek in übergeordnete Angebote (z.B. vascoda) spielt diese Tat- sachen eine ebenso wichtige Rolle wie die technische Umsetzung der Suche in unterschiedlichen Datenquellen in der ViFa selbst. Die technische Heterogenität der einzubindenden Quellen kann nur durch Standards überwunden werden. Im Zuge der Konzeption der ViFa wurde festgelegt, welche internationalen und na- tionalen Standards zur Anwendung kommen sollen. So ist zum Beispiel die Meta-
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