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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 43.2009 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 968 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 10 Auffindens des ZBW-Bestandes näher beleuchtet werden. Abschließend soll ein Ausblick auf die zukünftige Weiterentwicklung des Bestandes der ZBW gegeben werden. 2. Strukturelle Veränderungen der ZBW und ihre Auswirkungen auf die Bestandsentwicklungsentwicklung Dieser Abschnitt wird einen Überblick über die Hintergründe der bestandspoliti- schen Veränderungen geben und den Weg zum jetzigen Sammelprofil darstellen. 2.1 Leibniz-Gemeinschaft (Evaluierungen – Integration) Als Zentrale Fachbibliothek ist „die klassische Aufgabe [der ZBW] das möglichst voll- ständige Sammeln, Erschließen und Verfügbarmachen der Informationsquellen“5 aus den Wirtschaftswissenschaften. Als Einrichtung der Wissenschaftsgemein- schaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz Leibniz-Gemeinschaft, wird die ZBW an- teilig von Bund und den Bundesländern bzw. dem Sitzland finanziert und nimmt damit einen nationalen Auftrag war. Damit kommt der ZBW besondere Bedeu- tung im System der überregionalen Literaturversorgung in Deutschland zu.6 Die finanzielle Unterstützung der ZBW hängt von einer regelmäßigen Evaluierung durch die Leibniz-Gemeinschaft ab. Dabei erstellen die Gutachterinnen und Gut- achter einen Bericht über die Evaluierung für den Senat der Leibniz-Gemeinschaft, der auf dessen Grundlage eine Stellungnahme mit entsprechender Empfehlung zur Förderung an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Län- dern (GWK)7 erarbeitet. Die GWK entscheidet dann letztlich über die Weiterför- derung. Die letzte Evaluierung in Kiel fand 2003 statt und hat eine Förderung für weitere sieben Jahre ergeben.8 Im Evaluierungsprozess werden Empfehlungen formuliert, die von der jeweiligen Leibniz-Einrichtung im Zeitraum bis zur nächs- ten Evaluierung umgesetzt werden sollten. Für die ZBW wurde u.a. empfohlen, rechtlich unabhängig vom IfW zu werden und sich in einer Stiftung öffentlichen Rechts zu organisieren. Bis zum 31. Dezember 2006 war die ZBW organisatorisch eine Abteilung des IfW mit einem eigenständigen Budget.9 Durch die rechtliche Selbständigkeit kann sie nun eigenverantwortlich die Herausforderungen der deutschen Informationsinfrastruktur angehen. 5 Meyer (2009), S. 3. 6 Vgl. ebd., S. 3 ff. 7 Bis zum 31.12.2007 war dies die Bund-Länderkonferenz (BLK), die von der GWK abgelöst wurde. 8 Vgl. WGL (2003), S. 4. 9 Vgl. ebd., S. A-3.
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