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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 43.2009 (Rights reserved)

Themen Gremien 892 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 8/9 In Version 2 des Volltextservers kommt auch das automatisierte Rechtemanage- ment „ReMaS“ (Rechtemanagement des KOBV-Volltextservers) zum Einsatz, das die KOBV-Zentrale zur transparenten Kommunikation zwischen den Lizenzneh- mern (Bibliotheken) und Lizenzgebern (Verlagen) entwickelt hat. Mit Hilfe von „ReMaS“ können die Bibliotheken ihre IP-Ranges komfortabel über ein Web-Front- end selbst verwalten; die Änderungen werden den Verlagen und dem FAK auto- matisch mitgeteilt. Insgesamt ist der Volltextserver zu einem „lebendigen“ Repository mit aktuellen Dokumenten sowie Update- und Harvestingprozeduren geworden. Gleichzeitig verbindet die KOBV-Zentrale mit dem Volltextserver ein Archivierungskonzept, das auf die Langzeitarchivierung der Daten abzielt. Das Internet-Angebot „KOBV- Volltextserver“ ist quasi das „Frontend“ des Archivservers, den die KOBV-Zentrale u.a. für die lizenzierten Zeitschriften der ausgelaufenen Verträge des FAK mit Els- evier, Kluwer und Springer aufgebaut hat. Auf der Basis eines 2008 geschlossenen Vertrages archiviert die KOBV-Zentrale inzwischen auch für die Max-Planck-Gesell- schaft (MPG) die Metadaten und Zeitschriftenartikel aus deren Vertrag mit dem Springer-Verlag 1997–2007. Der Archivserver in der KOBV-Zentrale von der MPG als Fall-Back-Lösung im Falle des Auslaufens ihres Vertrages mit Springer vorge- sehen. Die Springer-MPG-Daten wurden – analog zu den FAK-Archivdaten – mit Lucene indiziert und in die Backup- und Archivierungsprozeduren eingebunden. Die MPG-Daten sind über einen eigenen Zugang abrufbar. In der weiteren Entwicklung des Projekts „Library Search Engine (LSE)“ geht es darum, den anvisierten ASP-Dienst „LSE“ inhaltlich und technisch auszuarbeiten. Voraussetzung ist eine generische Indexierungs- und Retrievalapplikation, die es durch ihre Architektur und durch einen modularen Aufbau erlaubt, unterschied- liche Arten von Suchapplikationen einfach und schnell herauszubilden. Hierbei sollen aktuelle Entwicklungen im IR-Umfeld (z.B. Apache Solr) aufgenommen werden. ASP-Dienste (Application Service Providing) für Bibliotheken Im Rahmen der ASP-Dienste betreibt die KOBV-Zentrale die notwendigen Server und übernimmt Installation und Pflege der Software; die Bibliotheken brauchen sich lediglich um die inhaltlichen Belange zu kümmern. Die KOBV-Zentrale hat den Bereich ASP stark ausgebaut und betreibt inzwischen sieben Dienstleistungen als ASP: „Automatisierte Fernleihe und Online-Fernleihe für Endnutzer“, „Konsortial- portal – Lokale Portale“, „Open-Linking-Dienste“, „Opus- und Archivierungsdiens- te“, „Virtuelle Verbundkataloge“, „Hosting-Service für lokale Applikationen“ und „Verde“.
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