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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue43.2009 (Rights reserved)

Themen Erschließung 850 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 8/9 Aus wissenschaftlichen Überlegungen heraus sind Notationen zu gleichen Themen/Personen in verschiedenen Fachsystematiken in begrenztem Rah- men durchaus probat; eine flexiblere Reaktion auf den Wissenschaftsdiskurs (u.a. unterschiedliche Schwerpunktsetzung) wird gerade im Hinblick auf die immer stärker interdisziplinär ausgerichteten Forschungsthemen ermöglicht. Ein zurückhaltender Umgang in diesem Kontext ist jedoch notwendig – be- sonders unter Berücksichtigung des zum Teil sehr geringen bzw. nicht mehr vorhandenen Platzes in den Autorenalphabeten der Philologien. Diese vor- dergründige Beschränkung ist jedoch zugleich eine Chance zur Qualitätssi- cherung der Systematik, da so die Aktualität bei einzelnen Notationen über- prüft wird und Überlegungen zu Lösungsansätzen erforderlich sind, die dem fachwissenschaftlichen Diskurs Rechnung tragen. „Doppelstellen“ eröffnen zugleich auch Möglichkeiten der individuellen Anpassung an lokale Gegebenheiten, so sind Ansätze von Reader-Interest- Classification je nach Bestand der Anwender umsetzbar, außerdem ist eine differenzierte Handhabung durch die Verwendung von unterschiedlichen Lokalkennzeichen anwenderindividuell möglich. 3. Wunsch nach mehr Ausführungshinweisen Diesem Desiderat wird im Zuge des RVK-Portals und dessen Weiterentwick- lung nachgekommen. Die noch statisch in der RVK-Datenbank hinterlegten Ausführungshinweise an bestimmten Systemstellen sollen mittelfristig von adäquaten Web-2.0-Funktionalitäten abgelöst werden. Ausführungshinwei- se, die größere Bereiche betreffen, werden im Wiki hinterlegt. 4. Unvollständigkeit des Registers Die Erstellung des SWD-konformen Registers basiert ebenfalls auf dem Ge- danken der Kooperation. Für jede Neumeldung (sei es eine Notation oder größere Notationsbereiche) sollte zugleich ein Register eingereicht werden. Ein entsprechendes benutzerfreundliches Tool, das eine einfache Weiterver- arbeitung in die RVK-Datenbank hinein gewährleistet, wird derzeit diskutiert. Mittelfristig ist die Öffnung der RVK als zentrales Sacherschließungsinstru- ment auch für Nicht-Bibliothekare durch die Möglichkeit des Taggings in Er- gänzung zum Register geplant. 5. Wunsch nach RVK-Normdatei (besonders in Aleph-Verbünden) Die Implementierung der RVK als Normdatei wird im bayerischen Bibliotheks- verbund (BVB) mittelfristig umgesetzt und im Österreichischen Bibliotheken- verbund (OBV) gibt es hierzu ebenfalls Überlegungen. 6. Mangelnde internationale Ausrichtung (Englisch!) bzw. Berücksichtigung län- der- oder regionalspezifischer Belange Aufgrund ihrer Konzeption als Haussystematik für eine bayerische Univer- sitätsbibliothek und der Fokussierung ihrer Konzeption auf lokale Bedin- gungen, gehört auch dieses Monitum zu den historischen Gegebenheiten der
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