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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 43.2009 (Rights reserved)

Benutzung Themen Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 6 609 Hinsichtlich der Methodik zog Golz für sich das Fazit, dass die Bedeutung der Nutzungsdaten erst durch den Vergleich mit jenen anderer Einrichtungen einge- schätzt werden könnten. Zudem sind derartige Vergleiche nur sinnvoll, wenn sie über einen längeren Zeitraum wiederholt beobachtet werden. Bei der Lehrbuch- sammlung sei jedoch letzteres nur schwer realisierbar, da hier durch wechselnde Auflagen, Aussonderungen oder Aufstockungen die Daten für eine Langzeitaus- wertung instabil seien. Inhaltlich verdeutlichte Golz anhand dieser Untersuchung, dass Statistiken eine sinnvolle Entscheidungshilfe sind, die aber aufwändig aufbereitet werden müs- sen und immer Interpretationsspielraum zulassen. Hier müsse man sich die Frage stellen, ob der Aufwand der Erhebung und der Analyse im Verhältnis zum Nutzen stehe. In der Diskussion wurde darauf verwiesen, dass schlussendlich nicht nur die Nut- zungszahlen über die Entscheidung print oder online entscheiden, sondern viel- mehr die finanziellen Rahmenbedingungen. In Zeiten geringer Erwerbungsmittel greife man unabhängig von den Vorlieben der Studierenden zunehmend auf E- Books für die Lehrbuchsammlung zurück, um die Kosten für Beschaffung und Be- reitstellung gedruckter Mehrfachexemplare zu senken. Durch die Geschäftsmo- delle einiger Anbieter, die für Lehrbücher höhere Preise bzw. Faktoren ansetzen, wird diese Möglichkeit der Einsparung wieder eingeschränkt. Der Übergang vom Fazit zur angeregten Abschlussdiskussion war fließend. Den Schlusspunkt bildete der Hinweis auf die Gefahren, die mit der detaillierten Ana- lyse von Nutzungsdaten verbunden sind. Die Möglichkeiten der Analyse von Nutzungszahlen sind vielfältig und können auf unterschiedlichste Bereiche der Bibliotheken positiven Einfluss nehmen – die Erwerbung, den Nachweis oder Schulungsprogramme. Man sollte sich jedoch davor hüten, Nutzungszahlen vor allem zur Umwandlung in Geldwert heranzuziehen. Anhang Release 2 of the COUNTER Code of Practice for Journals and Databases (Published April 2005) Journal Report 1 JR1 Number of Successful Full-Text Article Requests by Month and Journal *Journal Report 1a JR1a Number of Successful Full-Text Article Requests from an Archive by Month and Journal Journal Report 2 JR2 Turnaways by Month and Journal *Journal Report 3 JR3 Number of Successful Item Requests and Turnaways by Month, Journal and Page-Type *Journal Report 4 JR4 Total Searches Run by Month and Service
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