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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue43.2009 (Rights reserved)

Benutzung Themen Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 6 599 Nutzungsdaten – Raum für Kreativität? Theorie und Praxis bei Anbietern und Bibliotheken 3. Konsortialtag des Friedrich-Althoff-Konsortiums e.V. am 21. April 2009 in Berlin Ursula Stanek Nachdem die ersten beiden Konsortialtage im Juni und September 2008 zum The- ma E-Books bereits jeweils etwa 70 Teilnehmer nach Berlin geführt hatten, sprach das Thema des dritten Konsortialtags nochmals mehr Bibliothekare und Vertre- ter von Anbietern an, knapp 100 Teilnehmer folgten der Einladung des Friedrich- Althoff-Konsortiums e.V. (FAK).1 Gastgeber war diesmal die Hertie School of Governance gGmbH. Thematisch erfolgte bei diesem Konsortialtag eine Ausweitung auf alle elektro- nischen Ressourcen (E-Journals, Datenbanken und E-Books), der Fokus lag auf Sta- tistiken. In drei Blöcken wurde das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuch- tet: Welche Nutzungsdaten stehen den Bibliotheken zur Verfügung? Wie können diese Daten gesammelt und ausgewertet werden? Was wird in den Bibliotheken mit den Daten gemacht? Zu Wort kamen Vertreter von Anbietern, aus Konsortien und Bibliotheken. Den Auftakt machte Dr. Helmut Voigt (UB der Humboldt-Universtität Berlin), der ei- nige kritische Anmerkungen zum Thema Nutzungsdaten vorausschickte. Das Pro- jekt COUNTER (Counting Online Usage of Networked Electronic Resources2) führe zwar zu einer Standardisierung der Nutzungsdaten, jedoch seien dieser Standar- disierung auch Grenzen gesetzt. Beispielsweise bezögen sich die Zugriffszahlen auf E-Books in der Regel auf Kapitel, COUNTER berücksichtige aber derzeit nicht die Kapitellänge oder Dokumentgröße. Es sei damit zu rechnen, dass die Anbieter ihre Angebote passend zu den Standards optimieren, um mehr Nutzung zu erzeu- gen. Zudem bringe die Standardisierung auch Verluste mit sich, da Informationen wie z. B. IP-basierte Suchen, die die Anbieter früher anboten, nach COUNTER nicht mehr vorgesehen sind und dadurch entfallen könnten. 1 Im Friedrich-Althoff-Konsortium e.V. haben sich wissenschaftliche Einrichtungen der Länder Berlin und Brandenburg zu einem eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Verein zusammengeschlossen, um ihre Nutzerinnen und Nutzer mit wissenschaftlicher Information aus elektronischen Veröffentlichungen zu versorgen. Derzeit hat der Verein 22 Mitglieder, die Teilnahme an Konsortialverträgen ist jedoch nicht an die Mitgliedschaft geknüpft. Vgl. auch http://www.althoff-konsortium.de/ 2 www.projectcounter.org
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