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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue43.2009 (Rights reserved)

Altes Buch Themen Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 6 583 versitätsbibliothek Regensburg. Anfang 2007, noch vor der Aufnahme des eigent- lichen Produktivbetriebs von DigiTool, ergab sich im Gespräch mit Prof. Suerbaum eine weitgehende Übereinstimmung zwischen der gewünschten Funktionalität für eine Online-Bereitstellung der Teildigitalisate und den bereits erfolgreich aus- getesteten oder doch zeitnah verfügbaren Funktionalitäten der Anwendung, so dass die Vergil-Teildigitalisate als erstes größeres produktives DigiTool-Projekt eingeplant wurden. Da es sich um ein Pilotvorhaben handelte, erstreckten sich die Aktivitäten der Ver- bundzentrale hier auch auf das Laden der Objekte in DigiTool, den sogenannten Ingest-Vorgang. Dieser Arbeitsschritt wird im Regelbetrieb von geschulten Mitar- beitern der nutzenden Abteilung bzw. Bibliothek selbst durchgeführt. Für die Rei- henfolge der Digitalisate pro Band konnte dabei an maschinenlesbaren Angaben zunächst nur auf die alphanumerische Reihenfolge der Dateinamen zurückge- griffen werden, was Abweichungen von der korrekten Sortierung zur Folge hatte – dies konnte in einem späteren Schritt (s.u.) teilweise manuell korrigiert werden. Die Abbildungen zu jedem Band ließen sich als sogenanntes komplexes Objekt in DigiTool modellieren, wobei jeweils aus jedem Originalscan im TIF-Format ein JPG-Derivat mit einer Auflösung von 150 dpi für die Endnutzeranzeige erzeugt wurde und alle zusammengehörigen Seiten Unterobjekte eines gemeinsamen übergeordneten Objekts bilden. Dieses wurde mit der zugehörigen Titelaufnah- me im Verbundkatalog verknüpft, wofür die in der Handschriftenabteilung er- mittelte Verbund-ID erforderlich war. Da DigiTool und das Verbundsystem Aleph 500 über Synchronisationsschnittstellen gekoppelt sind, bewirkt die Angabe ei- ner Verbund-ID (BV-Nummer) in den bibliografischen Metadaten eines DigiTool- Objekts, dass im Verbundkatalog ein Link auf das Objekt ergänzt wird und die Metadaten in DigiTool aus Aleph initial vervollständigt sowie künftig aktualisiert werden. Aus dem Verbundkatalog fließen die Links dann über die bestehende Versorgungsschnittstelle in die Lokalsysteme der besitzenden Bibliotheken, hier also insbesondere der BSB. Das Vergilius-pictus-Projekt half damals noch vorhan- dene Schwächen in der Implementierung der Schnittstellen zwischen DigiTool und Aleph frühzeitig aufzudecken und trug somit zu einer stabilen Umsetzung, wie sie seit Juli 2007 zur Verfügung steht, bei. Auch für die Anforderung, dass Un- terobjekte nachträglich umsortierbar sein sollen, steht inzwischen eine unkompli- ziert zu bedienende Lösung zur Verfügung.
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