Path:
Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue43.2009 (Rights reserved)

Erschließung Themen Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 1  Die Vorbereitung des SIKOM-Einsatzes lief so: Im 1. Schritt wurden die BVB-IDs in die Titelaufnahmen eingetragen. In diesem Zusammenhang wurde die Indexie- rung des Feldes für die Herkunft des Datensatzes aufgehoben (Recherchen ma- chen nur Sinn, wenn Differenzen vorliegen und in diesem Feld steht bei uns künf- tig immer dasselbe: „BVB“); das Feld für Fremd-IDs wurde so umgestaltet, dass es noch recherchierbar, aber nicht mehr beschreibbar ist. Letzteres ist wichtig, weil ansonsten Fehler durch die Anwendung von SIKOM entstehen können! Als 2. Schritt (SIKOM-Einsatz im Testmodus) war angedacht, alle migrierten Sätze insgesamt einzuspielen. Dies erwies sich als nicht durchführbar (Defizite der Da- tenbank, Zeitbedarf etc.). Es wird daher vorerst darauf verzichtet, zumal in vielen Fällen aus inhaltlicher Sicht auch kein Handlungsbedarf besteht: Wir würden mit großem Aufwand das in unseren Katalog holen, was derzeit ohnehin dort steht. Im 3. Schritt wurde stattdessen der SIKOM-Echtbetrieb vorgezogen, um die Neu- aufnahmen, die nach Ende der alten Produktionsumgebung erstellt wurden, in den Katalog zu bekommen. (Die Krücke „Schnelle Übernahme“ ist insbesondere im Bereich der Normdaten defizitär.) Zudem gibt es noch (aber das wird evtl. Monate dauern) Gesprächbedarf bzgl. der Details des Geschäftsgangs. Darüber hinaus gibt es für Benutzer und Mitar- beiter Änderungen der Recherchestrategien, u.a., weil dublette ÜGs existieren und es nun wieder die zuvor aufgelösten Abkürzungen im Zusatz zum HST gibt. Dubletten finden sich leider nicht nur bei ÜGs, sondern in großer Anzahl auch bei sonstigen Titelaufnahmen und Einträgen in die Personennormdatei. Wir fürchten, dass sich dieses Problem mit der Migration weiterer Bibliotheken in den BVB ver- schärfen wird. Die im BVB angewendete Verbundsoftware (Aleph) bietet gewisse Vorzüge. Aber u.a. aufgrund der Dubletten wird die Phase der Routinisierung von Arbeitsprozessen noch eine Weile in Anspruch nehmen. Die EUV hofft (trotz der Warnung, dass die Lokalsysteme Obacht geben sollen, dass deren lokale Katalog-Besonderheiten berücksichtigt werden), an der Ent- wicklung eines Migrationsverfahrens in einer Weise mitgewirkt zu haben, die eine problemlose Nachnutzung für andere Bibliothekskataloge ermöglicht.
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.