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Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue43.2009 (Rights reserved)

Themen Betriebsorganisation 404 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 4 Das funktionierte sehr gut. Die Regelung kleinerer Umstellungen (z.B. die Frage, wann die Kolleginnen der Buchausstattung wo zu erreichen sind) überließen wir komplett den jeweiligen Abteilungen; dafür gab es keine fixierte Planung. 4. Planung der Bestandsaufstellung Um die Aufstellung des Bestandes im Ausweichquartier planen zu können, müs- sen folgende Punkte berücksichtigt werden: • Aktueller Platzbedarf, • Zuwachs während der Umbauphase. Eine exakte Planung ist dabei nicht möglich. Weder ist der Zeitraum der Umbau- phase genau vorhersagbar (und damit ist auch die Abschätzung des Zuwachses nicht möglich), noch kann der aktuelle Platzbedarf genau ausgezählt werden. Au- ßerdem schwankt die Zahl der ausgeliehenen Bände. Wir haben uns entschieden, pragmatisch vorzugehen und dabei an verschie- denen Stellen Puffer einzubauen: • Bei der Auszählung des zu transportierenden Bestandes (mehrere Monate vor dem Umzug) haben wir jedes belegte Regalbrett als einen belegten Regal- meter gezählt – auch wenn im Extremfall nur ein einziges Buch darauf stand. Bei einer systematischen Freihandaufstellung ergibt sich dadurch eine nen- nenswerte Reserve, auch wenn danach noch Bestandszuwachs in die Regale wandert. • Die Regale in den Magazinbereichen des Ausweichquartiers haben wir so eng wie möglich gestellt und für jeden Raum einzeln optimiert. In kleinen Räu- men kann die Änderung der Regalausrichtung (längs ? quer) schon einen Zuwachs an Regalmetern bringen. • Bei der Aufstellung der Monografien im Magazinbereich haben wir pro Brett jeweils 20% Platz gelassen, um genügend Platz für Zuwachs und Rückgaben zu haben. • Bei der Aufstellung der Zeitschriften wurde pro Brett 10% Platz gelassen Außerdem wurde bei allen Abonnements berücksichtigt, wie viel Platz der Bandzugang für zwei Jahre benötigt – dafür wurden im Vorfeld die Zugänge der letzten Jahre ausgemessen und entsprechende Hinweiskarten eingestellt. Die Zählung der belegten Meter vor dem Umzug ergab ca. 11.000 m. Genau diese Anzahl setzten wir auch für die Planung der benötigten Regalmeter nach dem Umzug an, belegten die Regalbretter aber nach den oben genannten Kriterien. Nachdem der letzte Band transportiert worden war, hatten wir die belegten Re- galmeter auf ca. 90% reduziert – es blieben also noch reichlich Regale übrig, die wir einlagern mussten.
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